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Leben mit Inkontinenz – auch Männer sind betroffen

tena.ch
Unwillkürlicher Harnverlust ist für jeden Betroffenen unangenehm. Insbesondere das „starke Geschlecht“ tut sich jedoch schwer damit, das Problem auch zuzugeben. Dabei sind betroffene Männer nicht allein: Etwa 500’000 Schweizern geht es ähnlich.

Blasenschwäche nicht totschweigen

Die meisten Männer, die unter einem verstärkten Harndrang leiden oder unfreiwillig Urin verlieren, reden lange Zeit mit niemandem über ihr Problem. Einige von ihnen überlegen sich sogar ausgetüftelte Strategien, um ihre Beschwerden vor anderen – selbst vor der eigenen Ehefrau – zu verbergen. Früher oder später wird dieses Versteckspiel jedoch belastend, zumal sich an der Blasenschwäche von allein meist nichts ändert.

Für Betroffene gibt es hier nur einen sinnvollen Rat, der sicherlich nicht leicht zu befolgen ist: Finden Sie sich nicht mit der Inkontinenz ab, sondern sprechen Sie mit einer Vertrauensperson über Ihr Leiden. Jemand, dem Sie am Herzen liegen, wird garantiert nicht mit Ekel auf Ihre Schilderung reagieren oder sich von Ihnen abwenden. Vielmehr sind andere Personen oftmals sogar erleichtert, wenn sie plötzlich den wahren Grund für Ihr seltsames Verhalten erfahren.

Was hilft bei Blasenschwäche?

Sie sollten jedoch nicht nur das Gespräch mit vertrauten Personen suchen, sondern sich gleichzeitig an einen Arzt, am besten einen Urologen, wenden. Nur so können Sie nämlich die Ursachen für Ihr Leiden herausfinden. Der Arzt wird Nieren, Prostata und Blase genau untersuchen, um schwerwiegende Ursachen auszuschliessen und um Ihnen passende Therapieformen empfehlen zu können. Eine Therapie, die sofort Wirkung zeigt, gibt es zwar in den meisten Fällen nicht, jedoch können spezielle Hilfsmittel, zum Beispiel Einlagen von Tena Men, dafür sorgen, dass Sie Ihrem Alltag endlich wieder wie gewohnt nachgehen können. Die Hilfsmittel für Blasenschwäche sind übrigens so diskret, dass modebewusste Herren auch weiterhin ihre Lieblings-Styles tragen können. Eine deutliche Verbesserung der Harninkontinenz kann nach ein paar Monaten oftmals mit gezieltem Beckenbodentraining erzielt werden; zudem sollten betroffene Männer folgende vier Tipps beachten:

  1. Trinken Sie gleichmässig über den Tag verteilt etwa 2 Liter. Wer nicht genügend trinkt, riskiert nämlich eine Verschlimmerung der Beschwerden.
  2. Vermeiden Sie Stress! Fällt es Ihnen schwer, zur Ruhe zu kommen, so helfen auch im Alltag Atemübungen oder Entspannungstechniken.
  3. Sollten Sie Raucher sein, so hören Sie möglichst mit dem Rauchen auf oder schränken Sie Ihren Zigarettenkonsum zumindest stark ein.
  4. Verzichten Sie auf harntreibende Speisen und Getränke. Unter den Lebensmitteln sind säurehaltige und scharfe Nahrungsmittel dafür bekannt, dass sie bei einigen Personen für einen vermehrten Harndrang sorgen. Bei den Getränken sind für Sie nun Alkohol und Koffein sowie mit Süssstoffen angereicherte Getränke tabu.

© Brand X Pictures/Thinkstock

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