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Urlaubszeit ist keine Narrenzeit – an Verhütung denken!

Geschlechtskrankheiten sind nicht zu unterschätzen, bloss weil es für das meiste Medikamente gibt. Jährlich erkranken unötigerweise tausende Menschen an ihnen, dazu gehören auch die Chlamydien. Diese Krankheit, wie viele andere hat oft auch nachhaltge Auswirkungen auf das persönliche Leben, wie z.B. Unfruchtbarkeit. Lieber vorsorgen, wie bekümmert Nachsorge treffen. Mit gesunder und bewusster Ernährung kann man viele Krankheiten mildern.

 

Condoms_display_condoms_museumEine Chlamydieninfektion ist eine der am häufigsten auftretenden Geschlechtskrankheit. Z.b. in Deutschland kommt es jedes Jahr zu geschätzten 100.000 – 300.000 Neuinfektionen. Chlamydien werden durch das Bakterium C. Trachomytis übertragen. In vielen Fällen verläuft eine Erkrankung ohne Symptome. Einige Patienten berichten jedoch von einem Brennen beim Wasserlassen, Juckreiz und Ausfluss aus Scheide oder Penis. Eine Chlamydieninfektion kann leicht mit Antibiotikum behandelt werden. Sollte die Infektion jedoch unbehandelt bleiben, dann kann dies unter anderem zu Unfruchtbarkeit führen. Um eine Infektion zu verhindern sollte man beim Sex ein Kondom verwenden. Zwar wird eine Infektion auf diese Weise unwahrscheinlicher, doch bietet auch ein Kondom keine 100 prozentige Sicherheit. Im Zweifelsfall sollte man sich also von einem Arzt testen lassen.

Zwar gibt es keinen Nährstoff und keine Kräuter, die eine Chlamydieninfektion heilen pair-255288_640 public domainkönnen, aber eine gute Ernährung könnte dem Körper beim Heilungsprozess helfen und Symptome lindern. Außerdem hilft eine gesunde Ernährung dabei, das Immunsystem zu stärken. Eine gesunde Ernährung sollte zu 80% aus ballaststoffreichen Vollkornprodukten, Nüssen, Bohnen und Körnern bestehen. Des Weiteren sollte man jeden Tag mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse zu sich nehmen. Diese versorgen den Körper mit den nötigen Mineralien und Vitaminen. Zur Entgiftung des Körpers sollte man genügend Rosenkohl oder probiotischen Joghurt zu sich nehmen.

Verzichten sollte man jedoch auf koffeinhaltige Getränke und Alkohol. Auch auf rotes Fleisch und industriell verarbeitete Lebensmittel aus Dosen etc. sollte verzichtet werden, da diese Bakterien wie C. Trachomytis eine gute Basis bieten. Stattdessen sollte man besser Fisch, Oliven, Mandeln und Avocados mit in seinen Ernährungsplan aufnehmen. Auch einigen Kräutern wird eine positive Wirkung zugesprochen. Zu denen gehören Purpursonnenhut und Goldsiegelwurzel, da diese eine antibakterielle Wirkung haben. Frischer Knoblauch und Knoblauchkapseln haben antibiotische Eigenschaften und auch Kantharide und Oregano wirken entzündungshemmend.

healthy nutritionEine ausgewogene Ernährung ist wichtig um ein gesundes Leben zu führen. Trotzdem sollte man jedoch nicht vergessen, dass keine Ernährung einen ausreichenden Schutz vor einer Infektion bietet. Des Weiteren gibt es keine eindeutigen wissenschaftlichen Studien, die zeigen, dass Kräuter und Nährstoffe die Symptome einer Chlamydieninfektion lindern. Eine Behandlung mit verschriebenen Antibiotika ist absolut unersätzlich.