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„40 Years of BMW M“

40 Jahre BMW M – und am Nürburgring (DE) wird im Rahmen des sechsten DTM-Rennwochenendes 2012 gebührend gefeiert. Das erste Geschenk lieferte am Samstag Bruno Spengler (CA), als er im BMW Bank M3 DTM die zweite Poleposition des Jahres erringen konnte.

Jenseits des Atlantiks folgte der zweite Streich: In der GT-Klasse der American Le Mans Series triumphierten Bill Auberlen (US) und Jörg Müller (DE) mit dem BMW M3 GT in Road America (US). Spengler und die fünf weiteren BMW DTMPiloten wollen mit einem Top-Ergebnis am Sonntag für den perfekten Ausklang dieses besonderen Wochenendes sorgen. „Wir haben bisher ein rundum gelungenes Jubiläumswochenende von BMW M erlebt“, sagte Dr. Friedrich Nitschke, Vorsitzender der Geschäftsführung der BMW M GmbH. „Mit dem Nürburgring verbindet uns viel. Wir haben hier unzählige Erfolge gefeiert – und er spielt als härteste Teststrecke der Welt auch eine große Rolle in der Entwicklung unserer Serienmodelle. Dass es bei den BMW DTM-Teams auch auf der Strecke klasse läuft und das BMW Team RLL in der ALMS gewonnen hat, macht unsere Geburtstagsfeier umso schöner. Es ist fantastisch zu sehen, wie die Fans, die Fahrer, unsere Gäste und die vielen BMW M Kunden hier vor Ort mitgehen. Das spornt jeden bei der BMW M GmbH ungemein an, weiter mit Leidenschaft bei der Sache zu sein, um die Erfolgsgeschichte von BMW M fortzuschreiben.“

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt ergänzte: „Ich denke, einen schöneren Geburtstag kann sich eine sportliche Marke wie BMW M kaum wünschen. Der BMW M3 DTM hat mit der Poleposition am Samstag erneut gezeigt, dass er das Zeug dazu hat, an die Erfolge der vielen legendären Rennwagen aus der langen BMW M Historie anzuknüpfen. Auch der Erfolg vom BMW Team RLL in den USA war klasse. Man spürt hier am Nürburgring die Begeisterung der Fans für den stärksten Buchstaben der Welt. Und unsere Mannschaft ist hoch motiviert, mit einem starken Rennen am Nachmittag für den gelungenen Abschluss der Feierlichkeiten zu sorgen. Vor uns liegt aber zunächst ein hartes Rennen.“

Bereits am Freitag hatten die BMW M GmbH und BMW Motorsport im Rahmen einer Geburtstagsparty am Nürburgring auf die 40-jährige Erfolgsgeschichte zurückgeblickt. Dabei trafen die aktuellen BMW Fahrer auf einige Helden aus der Vergangenheit wie Harald Grohs (DE) und Leopold „Poldi“ Prinz von Bayern (DE). Auch Marc Surer (CH), Marc Hessel (DE) und Christian Menzel (DE) drückten den BMW DTM-Teams im Verlauf des Wochenendes in der Eifel die Daumen.

„BMW M steht für Motorsport und den stärksten Buchstaben der Welt“, meinte Leopold Prinz von Bayern. „Ich hatte dort eine schöne Zeit, die ich nicht missen möchte. Ich werde nie vergessen, wie wir zum ersten Mal mit dem BMW M1 in Le Mans an den Start gegangen sind. Dieses Auto hat mir immer Spaß gemacht. Es würde mich ehrlicherweise aber auch reizen, einmal ein neues DTM-Auto zu fahren.“
Grohs sagte: „Zum 40. Geburtstag am Nürburgring bin ich den BMW M3 gefahren, mit dem ich das DTM-Auftaktrennen 1987 in Hockenheim gewonnen habe. Das hat riesigen Spaß gemacht. Es war sehr schön, alte Bekannte und Weggefährten wiederzutreffen. Die Poleposition von Bruno Spengler war das Sahnehäubchen.“
„Für mich war BMW M das Sprungbrett für meine Profikarriere“, sagte Surer. „Auch in meiner Formel 1-Zeit bin ich noch für BMW Tourenwagenrennen gefahren. Diese Verbindung besteht bis heute. Ich sehe mich als Teil der BMW M Familie. Zum 40. Geburtstag fühle ich mich wieder ein bisschen in die Vergangenheit zurückversetzt.“
Nicht nur die Fahrer, sondern auch einige prägende Köpfe aus vier Jahrzehnten BMW M waren mit von der Partie, darunter der erste Geschäftsführer der BMW Motorsport GmbH Jochen Neerpasch (DE), der langjährige Geschäftsführer der BMW M GmbH Adolf P. Prommesberger und Paul Rosche (DE), der als Technischer Direktor an vielen Erfolgen von BMW im Motorsport maßgeblichen Anteil hatte.
„Wir sind nicht nur Rennen gefahren, um Rennen zu gewinnen“, meinte Neerpasch im Rückblick auf die ersten Jahre der BMW Motorsport GmbH nach der Gründung im Jahr 1972. „Es ging vor allem darum, das sportliche Image von BMW zu schärfen. Mein Favorit in all den Jahren war zweifelsohne das Procar-Projekt. Kaum jemand hatte uns zugetraut, dass wir die besten Formel-1-Fahrer des Freitagstrainings in unsere BMW M1 Rennwagen bekommen. Wir haben es geschafft. Und beim ersten Rennen in Zolder ist mir ein riesiger Stein vom Herzen gefallen.“