1536 Views |  Like

Alpenbrevet – Revival pur!!

Competitor - PortraitAm Samstag, 7. September, ist es wieder soweit: 800 harte Jungs und Mädels knattern am vierten Red Bull Alpenbrevet mit ihren Töfflis durch die Alpen. Dieses Jahr findet das Revival des Töfflikults aber nicht auf der Originalstrecke in Meiringen, sondern neu in Gstaad statt. 

„Es war der Adrenalinkick meines Lebens“, erinnert sich der Schauspieler und Töfflibueb, Beat Schlatter, ans letztjährige Red Bull Alpenbrevet; sein Allerwertester weiss auch wieso: „Nach sieben Stunden ist hinten alles steinhart, vorne dafür alles windelweich. Da geht nichts mehr.“ Schlatter lässt es auch dieses Jahr wieder mit seinem Zweitakter so richtig knattern.

Neu mit dabei ist auch der Weltklasse-FMX-Fahrer Mat Rebeaud. Der Westschweizer tauscht am 7. September sein Motorrad gegen ein Töffli ein – ein Tausch, den er ganz bestimmt nicht bereuen wird.

Die Westschweizer Berge rufen 

In den 80ern und 90ern, als das Töffli seine erste Blütezeit erlebte, kam aus seinem Auspuff der Geruch von Freiheit und Abenteuer. Am Red Bull Alpenbrevet trifft sich die 50-Kubik-Gemeinschaft zum vierten Revival des Töfflikults. Getreu dem schönen Motto, dass man so jung ist, wie man sich fühlt, schwingen sich 800 Helden und Heldinnen in den Sattel, die taufrisch, cool, frech und mutig genug geblieben sind, um sich den Bergen zu stellen.

Insgesamt erwarten die 800 Töfflibuebe und –maitlis 110km Freiheit; angefangen nicht in Meiringen, wie die vergangenen Jahre, sondern in Gstaad. Die ca. vier Stunden Töffli-Rundfahrt geht über Col du Pillon (1546 m.ü.M.), Les Diablerets, Col de la Croix (1778 m.ü.M), Aigle, Col des Mosses (1445 m.ü.M.) zurück nach Gstaad und das alles mit einer Höchstgeschwindigkeit von 30km/h. Denn nicht der Schnellste gewinnt, sondern wer der Durchschnittszeit aller Teilnehmer am nächsten kommt.

Gas geben für Startplätze 

Schnell, schneller, am schnellsten – das gilt zwar nicht auf der Rundfahrt, dafür aber bei der Vergabe der Startplätze. Das wissen die Töfflihelden der vergangenen Jahre bereits. Denn in den letzten drei Jahren waren die Startplätze innert wenigen Minuten weg. Ein grosser Ansturm ist auch dieses Jahr zu erwarten.

Bereits kommenden Sonntag werden 200 Startplätze vergeben. Weitere 600 Plätze werden an den restlichen Juli-Sonntagen auf www.redbullalpenbrevet.ch verteilt. Wer also noch ein Maxi, Puch, Ciao, Pony oder Tomos im Keller stehen hat, schnappt sich am besten gleich Staublumpen, genügend Zweitaktöl und seine Nietenjacke und sieht zu, dass er den Startschuss in die Freiheit nicht verpasst.

www.redbullalpenbrevet.ch