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„Auto Shanghai 2013“ -Das iPhone dockt im Beetle an

iBeetleNoch in diesem Jahr werden zwei Kult-Produkte eine Allianz bilden: das iPhone von Apple und der Beetle von Volkswagen. Das Smartphone wird dabei künftig über eine eigens entwickelte App («Volkswagen Car Net The Beetle») und eine Dockingstation in die Fahrzeugfunktionen des Beetle und Beetle Cabriolets integriert – es ist die erste Baureihe der Volkswagen Gruppe, in der das iPhone damit zum integrativen Bestandteil wird. Der iBeetle ist voraussichtlich ab Ende Jahr bestellbar und wird im Januar 2014 auf die Schweizer Strassen rollen.

Volkswagen wird dabei gleich zwei Wege anbieten, die innovative Schnittstelle zwischen iPhone und Beetle zu erwerben. Erstens: als optionales Ausstattungsfeature. Zweitens: als serienmässiges Ausstattungsdetail des ebenfalls neu konzipierten iBeetle und iBeetle Cabriolets. Die Sondermodelle bringt der deutsche Automobilhersteller parallel zum Start der iPhone-5-Integration Anfang 2014 auf den Markt. App, Dockingstation und iBeetle feiern ihre Weltpremiere auf der Auto Shanghai 2013 (20. bis 29. April). Bereits im Frühherbst 2013 wird es die entsprechende Integration zudem für das iPhone 4/4S im Beetle und Beetle Cabriolet geben. Und so funktioniert die kommunikative Allianz:

Die Schnittstelle

Mittig zentral auf der Instrumententafel des Beetle befindet sich die neu designte Dockingstation (Cradle), in die das iPhone – ähnlich, wie ein mobiles Navigationssystem – einfach per Klick integriert wird. Und damit kann der Spass beginnen. Generell sind alle iPhone-Funktionen im Beetle nutzbar; wer will, kann mit dem iPhone unter anderem navigieren, natürlich via Freisprecheinrichtung telefonieren und über den Verstärker und die Boxen der Audioanlage die Musik der Mediathek hören.

Die Beetle-App

Wird die App gestartet, kann sie das iPhone mit dem Beetle verbinden («docked»), oder auch nicht («undocked») – Fahrer oder Beifahrer entscheiden das. Schaltet sich das iPhone über die App und die Dockingstation in das Datennetz des Beetle ein («docked»), geht es los. Die App bietet ein Hauptmenü mit folgenden Funktionen:

– «Spotify»
– «Expert»
– «Trainer»
– «Reader»
– «Postcard»
– «Photo»
– «Post»
– «Milestones»

Über «Spotify» lassen sich unter anderem neue Songs, individualisierte Playlists oder Online-Radiosender direkt auf das iPhone und damit in die Soundanlage des Beetle streamen. Wer möchte, kann seine favorisierte Musik direkt an Freunde posten. Darüber hinaus können die User im Beetle jederzeit zwischen «Spotify» und «iTunes» wechseln.

Im Menüpunkt «Expert» bietet die App fünf Funktionen, die das iPhone zum erweiterten Bordinstrument des Beetle machen. Hier stehen ein G-Meter (zum Messen der Querbeschleunigung), eine Öl- und Wassertemperatur-Anzeige des Motors, eine Stopp-Uhr und ein Kompass zur Verfügung.

Über den «Trainer» lassen sich die gefahrenen Zeiten, Distanzen und Verbrauchswerte zwischen zwei Zielen auf verschiedenen Routen miteinander vergleichen. Und auch hier können Tipps über Social Networks wie Twitter und Facebook gepostet werden – etwa welche Strecke zur Uni oder Arbeit schneller zum Ziel führt.

Der (Social) «Reader» listet die aktuellsten Nachrichten von Social Networks wie Facebook auf. Zudem gibt es hier die praktische Funktion, sich die Nachrichten vom iPhone vorlesen zu lassen.

Eine ebenfalls kommunikative Funktionalität bietet «Postcard». Per Touchscreen-Befehl sendet die App dabei die aktuelle Position des Beetle mit einem Landkartenmotiv als digitale Postkarte an Freunde. Absenderkennung: «Sent with the Beetle App».

Ein Foto aus dem Innenraum des Beetle lässt sich mit der Funktion «Photo» via Kamera des iPhone aufnehmen und an Social Networks verschicken. Einfach aktivieren und den Rest übernimmt die App. Absenderkennung auch hier: «Sent with the Beetle App».

Im Modus «undocked» steht der Menüpunkt «Milestones» zur Verfügung. Hier belohnt die App die User mit virtuellen «Milestone-Stickern» für den Beetle, wenn bestimmte Aufgaben erledigt worden sind. Die App führt so spielerisch durch das Spektrum der möglichen Anwendungen.

Der iBeetle

Zum Debüt der iPhone-5-Integration hat Volkswagen den iBeetle konzipiert – eines der ersten Autos weltweit, das in Abstimmung mit Apple über eine wirklich integrative Schnittstelle für das iPhone verfügt. Wie skizziert, wird das Sondermodell als Coupé und Cabriolet erhältlich sein. Die Farben und Ausstattungsfeatures des iBeetle schlagen stilistisch eine Brücke zum US-Unternehmen aus Cupertino und bringen so die Ikone unter den Smartphones und das wohl bekannteste Automobildesign der Welt in Einklang.

Der voraussichtlich ab Anfang 2014 erhältliche iBeetle (Vorverkaufsstart bereits Ende 2013) fährt nicht nur mit der serienmässigen iPhone-Schnittstelle zu seinen Besitzern, sondern mit einer individualisierten Ausstattung. Dazu gehören im Exterieur serienmässige Features wie die 18-Zoll-Leichtmetallfelgen «Disc» (lackiert in «Galvano Grau» mit Chrom-Radkappen), Aussenspiegelgehäuse und Seitenbeplankung (oberhalb der Schweller) in «Galvano Grau», schwarze Türeinstiegsleisten mit dem Schriftzug «iBeetle», die Chrom-Badges «iBeetle» (Kotflügel vorn im Bereich der A-Säulen) und ein «Chrompaket» (u.a. Chromleisten seitlich). Passend zu den klar strukturierten Produkten aus Cupertino kann der neue iBeetle in den Farben «Candy White», «Oryxwhite Perlmutteffekt», «Schwarz Uni», «Deep Black Perleffekt», «Platinum Grey» oder «Reflexsilber» bestellt werden.

Im Interieur sind die Lenkradapplikationen in «Galvano Grau» ausgeführt. Ebenfalls in diesem Farbton gehalten ist die Querspange der Armaturen – das für den Beetle typische Dash Pad. Darüber hinaus wird der iBeetle durch einen individualisierten Schaltknauf, schwarze Sportsitze im sehr hochwertigen Leder «Vienna» (Sitzmittelbahnen exklusiv mit perforierter Oberfläche) und Kontrastnähte im hellen «Ceramique» veredelt. iBeetle und iPhone – das passt.

Der neue iBeetle ist in der Schweiz voraussichtlich ab Ende Jahr bestellbar und im Januar 2014 erhältlich.