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Im Windschatten der Tour de France von 1903

Mit einer Hommage an die Pioniere des Radsports bringt Produktdesigner Nikolaus Hartl mit seinem Indienrad Racer einen chicen Designklassiker auf den Markt zurück und verbindet hierbei traditionelles Rennraddesign mit modernster Technik auf höchstem Niveau.

Ganz wie vor über 100 Jahren, zu Beginn der ersten Tour de France, glänzt der Rennrad-klassiker mit der originalgetreuen typischen Rennlenkerform, die sich vor allem durch ihren eleganten Schwung auszeichnet. Dank der modernen Neuinterpretation aus Aluminium ist der Lenker nun außerdem ein echtes Leichtgewicht. Die außergewöhnliche Zweigangschaltung, die damals für steile Bergetappen konstruiert wurde, der typisch schlanke, handgelötete CrMo Stahlrahmen sowie ein aus gegerbtem Rindsleder gefertigter Sattel und Lenkerband verleihen dem Rennrad den exklusiven Retro-Charme.

Mit der einzigartigen Zweigangschaltung, die in New York bereits zu den angesagtesten Trends zählt, ist der Racer eines der ersten deutschen Fahrräder, das diese Schalttechnik wieder aufgreift und verbindet damit die Eigenschaften von Single Speed Bike und traditionellem Rennrad. Durch die nicht sichtbare Schaltung in der Hinterradnabe (Sturmey Archer Duomatic), die ohne Kabel und Schalter funktioniert, bleibt das cleane Design erhalten und mit einem einfachen sanften Impulsrücktritt der Pedalkurbel kann problemlos zwischen den Gängen gewechselt werden. Mit der eigens für dieses Fahrrad produzierten Bereifung ist Indienrad ein weiterer Hingucker gelungen. Das perfekt geformte Profil und die Farbgebung in creme sowie die alltagstaugliche Reifendicke geben ein stylisches Ensemble, das beim Radeln durch die Stadt alle Blicke auf sich zieht. Leistungsstarke Vorderradbremsen aus Hochglanzaluminium, ein formschöner, glanzpolierter Zahnkranz als auch Sattel und Lenkerband aus weichem Rindsleder von Gyes geben dem Racer den letzten Schliff und machen ihn zur neuen Designschönheit auf europäischen Straßen.

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger dem Indienrad Roadster liegt die Produktionsstätte des Racers nicht in Indien, sondern ist „Made in Taiwan“. Entgegen der Vorurteile, die diesem Produktionsstandort immer noch anhaften, wird durch das dort vorhandene Know-How und Preisgefüge vor allem höchste Qualität, Vielfalt und technisches Niveau gesichert.

Die retro-gestylten Racer in blütenweiss oder nachtschwarz bringen ein Stück Fahrradgeschichte zurück auf unsere Straßen. Ab Januar 2012 können trendbewusste Männer und Frauen dank zwei verschiedenen Rahmengrößen Medium (54 cm) und Large (57 cm) die nigelnagelneue Variante des Indienrads selbst testen.

Für 449 € kann man das Designrad vormontiert unter www.indienrad.de bestellen und muss lediglich noch Lenkstange, Vorderrad, Sattel und Pedale montieren.

Glücklich am Ziel

Produktdesigner Nikolaus Hartl erklärt eine weitere Besonderheit des Roadsters ist die Art und Weise, wie man sich entspannt auf ihm fortbewegt: „Man sitzt aufrecht, fährt gemächlich und sieht einfach mehr von seiner Umwelt. Man kommt definitiv glücklicher an – wenn auch 10 Minuten später.“

About Indienrad

Das im September 2010 gegründete Unternehmen Indienrad von Produktdesigner Nikolaus Hartl und Markenspezialist Bernhard von Eyb hat bereits mit seinem ersten Fahrradklassiker Indienrad Roadster eine Fahrradlegende aus Indien nach Deutschland gebracht. Bei ihrem neuesten Modell Indienrad Racer geht es vom indischen Traditionsfahrrad zurück nach Europa: Das Rennrad mit Retro-Charme erinnert an die Anfänge der Tour de France und bringt somit ein Stück Sporthistorie zurück auf unsere Straßen.