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Ein Abschied mit Emociòn

2012_wtcc_73_barth_lowFredy Barth feierte mit der spanischen Marke seit 2004 als einer der erfolgreichsten Teilnehmer in den Markenpokalen SEAT Leon Supercopa und SEAT Leon EuroCup Erfolge. Mit Unterstützung des Schweizer SEAT-Importeurs, der  AMAG Automobil- und Motoren AG, und dem eigens dafür ins Leben gerufenen Team SEAT SWISS RACING gelang ihm 2010 der Einstieg in die FIA Tourenwagen Weltmeisterschaft WTCC. In der Premierensaison konnte Barth mit dem SEAT Leon WTCC einen vielbeachteten dritten Rang der Rookie-Wertung feiern und an elf Rennwochenenden elf Mal Punkte erobern.

Nach einer schwierigen Saison 2011 mit viel Pech und technischen Problem sowie einem schweren Unfall beim Finale in Macau, feierte Fredy Barth mit SEAT SWISS RACING 2012 ausgerechnet in Macau ein brillantes Comeback. Als Privatteam klassierten sich SEAT SWISS RACING und Fredy Barth zweimal inmitten etablierter Werkspiloten auf dem hervorragenden achten Rang.

Man trennt sich im Guten

Trotzdem trennt man sich nun im Guten und gegenseitiger Wertschätzung. Fredy Barth wird eine neue rennsportliche Herausforderung annehmen, SEAT SWISS RACING verfolgt derzeit keine neuen Motorsport-Projekte. Beide blicken jedoch auf eine erfolgreiche und angenehme Zusammenarbeit zurück. Fredy Barth: «SEAT hat mir entscheidend dazu verholfen, dass ich mich im schwierigen Schweizer Umfeld als professioneller Motorsportler etablieren konnte. Wir haben gezeigt, dass man gemeinsam viel erreichen kann. Für das grosse Vertrauen und die Möglichkeit dieser jahrelangen, erfolgreichen Zusammenarbeit danke ich allen bei SEAT ganz herzlich. »

Auch SEAT bedauert die Trennung und wünscht Fredy Barth eine erfolgreiche Fortsetzung seiner Karriere. SEAT Marketingleiter Andy Huwyler: «In den letzten Jahren haben wir Fredy als unermüdlichen, äusserst engagierten und sehr sympathischen Menschen kennen und schätzen gelernt. Wir sind stolz darauf, dass wir Fredy als Sponsor all die Jahre lang begleiten durften und mit dem SEAT SWISS RACING Team einen bedeutenden Meilenstein in Fredys Karriere gelegt zu haben. Wir wünschen ihm für seinen weiteren Werdegang viel Erfolg und viele weitere sportliche Höhepunkte.»