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Reifenwahl: nicht am falschen Ende sparen

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Gerade Besitzer älterer Gebrauchtwagen denken oft sehr preisbewusst, wenn es um die Wahl der Reifen geht. Dabei wird die Bedeutung der Reifen manchmal unterschätzt. Unabhängig vom Wert des Autos spielen die Reifen eine wichtige Rolle für die Sicherheit. Sie beeinflussen den Bremsweg massgeblich, auch beim Geradeauslauf und der Präzision beim Lenken gibt es grosse Unterschiede. Wer dennoch möglichst günstig unterwegs sein möchte, sollte auf den richtigen Mittelweg aus Preis und Qualität achten.

Gute Winterreifen können auch günstig sein

Bei Winterreifen gilt der Sicherheitsaspekt ganz besonders. Die erfreuliche Nachricht vorweg: Gute und gleichzeitig erschwingliche Winterreifen kann man bei tirendo.ch kaufen. Die günstigsten Einzelreifen beginnen bei 35 Euro, für nur wenig mehr gibt es auch gleich den Einstieg in die Markenwelt á la Pirelli und Co. Per Suchmaske können die gewünschten Dimensionen und Eigenschaften direkt eingegeben werden, sodass die geeigneten Artikel nur wenige Klicks entfernt sind. Wer geschickt ist und gerne im Voraus plant, schaut antizyklisch nach den jeweiligen Saisonreifen – im Sommer wie im Winter. Denn gerade nach der Saison werden übriggebliebene Artikel häufig zu stark reduzierten Preisen verkauft. Da es sich dabei dennoch um nagelneue Reifen handelt, gibt es bei der Qualität keinerlei Einbussen.

Eine einfache Rechnung

Der Zustand der Reifen sollte jährlich kontrolliert werden. Die Profiltiefe ist das wichtigste Kriterium bei der Beurteilung des Zustands. Continental hat dazu einige interessante Zahlen veröffentlicht. So verlängert sich der Bremsweg bei stark abgefahrenen Pneus mit nur noch 1,6 mm Profil um beinahe 50 Prozent verglichen mit neuwertigen Reifen. Alleine durch diesen Wert wird deutlich, dass der Reifenzustand etwa bei Auffahrunfällen für den entscheidenden Unterschied sorgen kann. Die Faustregel, dass Winterreifen mit weniger als 4 mm Restprofil nicht mehr genutzt werden sollten, erklärt sich damit fast von selbst. Ebenso wichtig ist der zeitige Wechsel zwischen Winter- und Sommerreifen, da selbst die besten Winterreifen im Sommer einen längeren Bremsweg bedeuten als es mit Sommerreifen der Fall wäre. Pflicht ist das übrigens nicht – zumindest nicht in der Schweiz, da jedes Land seine eigenen Bestimmungen bezüglich der Winterreifenpflicht hat.

Neu gegen alt – ein weiteres Kriterium

Darüber hinaus muss beachtet werden, dass Reifen aufgrund ihrer Materialzusammensetzung auch altern können. Ältere, aber bislang ungebrauchte Reifen sind deswegen deutlich schlechter als neue Reifen desselben Typs. Eine Studie der DEKRA zeigt das ganz anschaulich (zum PDF geht es hier). Bei einem Altersunterschied von „nur“ drei Jahren können die Unterschiede beim nominell gleichen Reifentypen bei mehr als 16 Prozent liegen; je nach Geschwindigkeit kann das mehr als eine ganze Fahrzeuglänge bedeuten. Grund dafür: Während der Lagerung baut die Gummimischung ab, sodass sich der Rollwiderstand verschlechtert.

Bild: © Dynamic Graphics /liquidlibrary/Thinkstock

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