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25. Mai 2014- Tag der vermissten Kinder

Das ist sicherlich das schrecklichste Horrorszenario, dass Eltern erleben müssen. Das Kind verschwindet, wird vermisst gemeldet und kehrt im schlimmsten Fall nie mehr zurück nach Hause. Mit den furchtbaren Folgen müssen Eltern leben lernen. Wie viel Grausamkeit in diesem Satz steckt, das wissen nur Betroffene. Sie leben fortan ein leidvolles Leben, wenn man das überhaupt Leben nennen kann. Dieser Gedenktag ist so menschlich, dass jeder mitfühlen kann, ganzgleich wie er in der Gesellschaft orierntiert ist.

 

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Der Tag der vermissten Kinder wird nunmehr seit 1983 am 25. Mai begangen. Der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan wählte den Tag zum Gedenken an einen sechsjährigen, verschwundenen Jungen, der am 25. Mai 1979 auf dem Weg zur Schule für immer verschwand. 2002 wurde der Gedenktag in Europa eingeführt.

Warum auch immer ist der 25. Mai auch der Towel Day, zu Deutsch Handtuch-Tag. Und ist ein Gedenktag für den britischen Autor Douglas Adams. Dieser schribe das Buch „Per Anhalter durch die Galaxis“, in dem Handtücher als ungemein praktische Dinge beschrieben werden, die so ziemlich das Nützlichste seien, was man auf Reisen durch das Universum mit sich führen könne. Darum wurde der 25. Mai dafür auserkohren, um zu seinen Gedenken mit einem Handtuch in der Gegend herumzulaufen.
Auch wenn das auf den ersten Blick als unbeabsichtigt lächerlich wirkt, etwas so Profanes mit so merklich Bedeutendem zu koppeln, so hat diese Verbidung der beiden Gedenktage doch etwas Symbolisches. Niemals das Handtuch werfen, wenn es um Kinder, speziell um die eigenen geht! Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Bild: Bernd Kasper  / pixelio.de