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Luciano Castelli im Kunsthaus Interlaken

LUCIANO CASTELLI, Dog 1981, lowDas Kunsthaus Interlaken zeigt vom 16. Juni bis 18. August in einer aussergewöhnlichen Ausstellung Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken von fünf aussergewöhnlichen Schweizer Künstlern aus zwei Generationen mit einer gemeinsamen Sprache – dem exzessiven Expressionismus. Alle fünf Künstler setzen sich in ihren faszinierenden Werken mit den spannenden Fragen des Menschen zu Leben und Tod, Hass, Angst, Liebe, Glaube und Hoffnung auseinander.

Der wichtigste Vertreter dieser Ausstellung ist Luciano Castelli. Der 1951 in Luzern geborene Künstler begann seine Karriere im Umfeld des Kunsthistorikers und Kurators Jean-Christoph Amman und des Malers Franz Gertsch. 1971 hatte er seine erste grosse Einzelausstellung in Bern, 1972 nahm ihn Harald Szeemann in die Documenta 5 in Kassel auf. Seit dieser Zeit gehört Luciano Castelli zur internationalen Avantgarde, ist ein bedeutender Vertreter der «Jungen Wilden» in Berlin und ein wichtiger Erneuer der Malerei unserer Zeit. Seine Werke werden unter anderem auch im Museum of Modern Art in New York ausgestellt.