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André Thomkins – Lackskins

Der Schweizer Zeichner und Wortkünstler André Thomkins (1930–1985), der den grössten Teil seines Lebens in Deutschland lebte und arbeitete, beherrschte die klassischen Bildmedien wie wenig andere.

Er experimentierte gleichzeitig mit verschiedenen neuen Techniken und Materialien. Der als «Meister des Nebensächlichen, des Tangentialen, des Anekdotischen» (Art on Paper, New York) bekannte Künstler entwickelte ab Mitte der 1950er-Jahre eine ungewöhnliche Technik: die «Lackskins». Die mit Lack auf Wasser gemalten Bilder, die auf ebenso berauschende wie kühle Weise Spontaneität mit Berechnung kombinieren und in ihrer Technik und Wirkung einmalig sind, nehmen die chromatisch abstrakte Malerei jüngerer Generationen vorweg.

Dieses Buch zeigt diese grossartige Werkgruppe erstmals umfassend, überrascht mit neuen Facetten von Thomkinsʾ Kunst und ermöglicht damit einen neuen Zugang zu diesem faszinierenden Werk.

Stephan Kunz, geboren 1962, ist seit Herbst 2011 Direktor am Bündner Kunstmuseum Chur. Zuvor war er Kurator und stellvertretender Direktor des Aargauer Kunsthauses.

Dagmar Streckel, Kunsthistorikerin. Betreut den Nachlass von André Thomkins im Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz.

Das Buch erscheint zur Ausstellung im Bündner Kunstmuseum Chur, 26. Mai bis 26. August 2012

Texte deutsch und englisch

Klappenbroschur, 160 Seiten, 92 farbige und 4 sw Abbildungen, 17 cm x 23 cm

ISBN 978-3-85881-364-0

Preis CHF 44.-