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Die Schönheit des Augenblicks

Raffinierte Komposition, formale Prägnanz und atmosphärische Dichte: Um 1800 erlebte der japanische Farbholzschnitt eine Blütezeit – man fasst ihn unter dem Begriff ukiyo-e, «Bilder der fliessenden, vergänglichen Welt», zusammen. In der Gattung der bijinga, «Bilder schöner Frauen», wird den Frauen in Momentaufnahmen voller Zauber gehuldigt.

Faszinierende Frauendarstellungen der bekanntesten Holzschnittkünstler Japans

Bald erlangten einzelne Blätter Weltruhm, und bis heute ist die Faszination für diese typisch japanische Kunstform ungebrochen – auch als Inspirationsquelle für Designer und Künstler. Dieses Buch präsentiert rund 100 Darstellungen der bekanntesten Holzschnittkünstler Japans. Sie stammen hauptsächlich aus der berühmten Sammlung des Romanciers James A. Michener (1907–1997), welche sich heute im Honolulu Museum of Art befindet. Ein zusätzlicher Akzent wird durch ein Insert der zeitgenössischen Künstlerin Tabaimo (*1975) gesetzt, die Japan 2011 an der Kunstbiennale Venedig vertrat.

Die Schönheit des Augenblicks – Frauen im japanischen Holzdruck

Herausgegeben von Katharina Epprecht

Mit Beiträgen von Shawn Eichman, Katharina Epprecht, Marie Kakinuma, Andreas Marks und John D. Szostak

Texte deutsch und englisch

Broschur, 182 Seiten, 155 farbige Abbildungen, 23 cm x 30 cm

ISBN 978-3-85881-357-2

CHF 44.00 | EUR 38.00

Shawn Eichman, Kunsthistoriker. Seit 2007 Kurator für asiatische Kunst am Honolulu Museum of Art.

Katharina Epprecht, Kunsthistorikerin und Spezialistin für japanische Kunst. Seit 1998 Kuratorin, seit 2007 stellvertretende Direktorin des Museums Rietberg Zürich.

Marie Kakinuma, Kunsthistorikerin mit Schwerpunkten in deutscher und moderner japanischen Kunst.

Andreas Marks, Spezialist für japanische Kunst und seit 2008 Direktor und leitender Kurator am Clark Center for Japanese Art and Culture in Kalifornien.

John D. Szostak, Kunsthistoriker, ist seit 2006 Professor für japanische Kunst an der University of Hawaii.

Ausstellung im Museum Rietberg

Das Buch erscheint zur gleichnamigen Ausstellung im Museum Rietberg Zürich, 7. Juli bis 14. Oktober 2012