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Ein wirres Jahr

Paul Auster erzählt in seinem neuen Roman vom Leben des jungen Adam Walker in New York und Paris im Jahr 1967.

Adam studiert in New York und lernt auf einer Party das Paar Rudolf Born und Margot kennen, das ihn zutiefst fasziniert. Auch Born und Margot sind von dem hübschen Jüngling angetan und so entwickelt sich eine Dreiecksbeziehung, die Adam bald in düstere Tiefen hinunterreisst – gefangen in einem Sog aus Erotik, Verrat und Mord. Besonders spannend sind dabei die Zeitsprünge und der Wechsel verschiedener Erzählebenen. Paul Auster ist aber glücklicherweise ein Meister seines Fachs und versteht es, den Leser an sicherer Hand durch seinen Roman zu führen. Und lässt ihn doch mit einem leichten Kopfschütteln, nassen Händen und einem angenehmen Zittern im Lese-Sessel zurück. Unbedingt lesen!