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Elefanten und schaukelnde Götter

Die Bronzeskulpturen stammen aus dem Bastar-Gebiet im Herzen Indiens, wo noch heute die so genannten «Ureinwohner» oder Adivasis leben. Beeindruckend durch ihre ungewöhnlich kraftvollen und stark stilisierten Darstellungen von mächtigen Göttern und ihren Stellvertretern auf Erden in Trance zeugen sie von einer weitgehend unbekannten, doch heute noch lebendigen Kultur.

Diese erste deutschsprachige Monografie, die auf der jahrzehntelangen Forschungsarbeit von Cornelia Mallebrein zur ländlichen und tribalen Kunst Mittelindiens basiert, präsentiert die Vielfalt der Bronzen, ihre Stilmerkmale und ikonografischen Details sowie Fotografien von Ritualen, Festen und Tänzern in Trance. Eine Reportage führt zudem mit Porträts von Giessern, Priestern und sakralen Tänzern den soziokulturellen Hintergrund der Skulpturen sowie ihre Herstellung vor Augen. Ein seltener Einblick.

Das Buch erscheint zur Ausstellung Streetparade der Götter im Museum Rietberg Zürich, 20. Juli bis 11. November 2012

Elefanten, schaukelnde Götter und Tänzer in Trance

Bronzekunst aus dem heutigen Indien

Herausgegeben von Cornelia Mallebrein und Johannes Beltz

Gebunden, 144 Seiten, 437 farbige Abbildungen

22,5 cm x 29,5 cm

ISBN 978-3-85881-356-5

CHF 44.00 | EUR 38.00

Johannes Beltz, Kurator für indische Kunst am Museum Rietberg und Leiter des Kuratoriums. Daneben lehrt er Buddhismus und Hinduismus an der Universität Zürich, vor allem im Bereich der Lehrerausbildung.

Cornelia Mallebrein, Indologin und Ethnologin sowie Autorin zahlreicher Publikationen zur ländlichen und tribalen Kunst Indiens. Sie hat sich auch als Fotografin einen Namen gemacht und zahlreiche Ausstellungen kuratiert.