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Erfolgreiche Blickfang

designpreisverleihung_blickfangbasel_211’500 Besucher liessen sich von der kreativen Stimmung anstecken und shoppten mit viel Enthusiasmus Mode, Möbel oder Accessoires. Auch der neue Standort, die Halle 5, hat sich bewährt. Die grosszügige Atmosphäre in moderner Architektur stellte das Design in den Mittelpunkt, und die Besucher hatten genügend Raum, um sich ganz den schönen Dingen zu widmen.

Erfreut über das begeisterte Feedback vieler blickfang-Besucher, sagt Jennifer Reaves, Geschäftsführerin blickfang GmbH: «Einmal mehr schaffte die blickfang einen Event, der einem die Möglichkeit gibt, über den eigenen Tellerrand hinwegzuschauen. Ich freue mich, wie respektvoll und angenehm die Stimmung war.»

Die Gewinner

Gewinner des 1. Preises ist Martin Hirth. Jurymitglied Werner Baumhakl, Leiter des Instituts für Industrial Design an der Hochschule für Gestaltung und Kunst der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), sprach die Laudatio: «Die Jury war angetan von Hirths konzeptioneller Herangehensweise. Die Idee der Revitalisierung im Sinne eines intelligenten Recyclings machte er besonders an seiner Stuhlserie anschaulich. Er schafft es, seine Entwürfe mit grosser Konsequenz zu Ende zu denken – dennoch bleiben sie charmant und leicht.»

Den 2. Platz belegt Heinz Baumann, der durch Jurymitglied Jolanthe Kugler, Kuratorin des Vitra Design Museums, vorgestellt wurde: «Good is in the detail. Der Entwurf des Hockers beruht auf tiefer Kenntnis und Liebe zum Material Holz. Die innere Logik aus Werkstoff und Konstruktion wird an diesem scheinbar einfachen Hocker sichtbar. Niemand erklärt dies so gut wie Heinz Baumann selbst.»

Jurymitglied Katharina Sand, Inhaberin der Boutique Septième Étage in Genf, wiederum ehrte die Gewinnerin des 3. Preises, Andrea Baumann, mit den Worten: «Bei Andrea Baumann schlägt der Gedanke der Manufaktur die Brücke zwischen Design und Kunsthandwerk. Mit ihrer vorgestellten Porzellanserie beschränkt sie sich auf wenige geometrische Grundformen. Scheinbar seriell wird jedes Objekt durch die besondere Art der Verarbeitung einzigartig. Es entstehen Objekte, die man haben möchte.»