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„Prendere il fresco“

Bildschirmfoto 2013-07-10 um 14.27.30Die Bozner haben schon seit jeher einen guten Trick, um die teilweise tropischen Sommertemperaturen in der Stadt zu umgehen: „Prendere il fresco“.

Schon Anfang des letzten Jahrhunderts zogen die bessergestellten Bozner Bürger ins kühle, höher gelegene Mittelgebirge und genossen auf rund 1.000 Metern über dem Meeresspiegel die traditionelle „Sommerfrische“. Im Gegensatz zu heute gab es für Sommerfrischler damals einen festgeschriebenen Zeitpunkt für den zeitweiiligen Umzug in die Berge: Tradtionell wurden am 29. Juni (Peter und Paul) die Wohnsitze der vornehmlich reichen Kaufleute auf das Hochplateau Ritten, das benachbarte Jenesen und auf die Mendel verlegt. Bis zum 08. September (Maria Geburt), also genau 72 Tage lang, dauerte die „Sommerfrische“, dann ging es wieder in die Stadt zurück.

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Auch heute haben noch viele Bozner Familien ihre Sommerhäuser auf dem Ritten und die inzwischen wesentlich flexibler gehandhabte und auch Feriengästen zugänglich gemachte ‚sommerliche Luftveränderung’ erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Es verwundert daher nicht, das nunmehr insgesamt vier Personenseilbahnen rund um Bozen eine schnelle Fahrt in frischere Gefilde ermöglichen: Die Rittnerbahn, 2009 nach umfangreicher Renovierung neu eröffnet, bringt die Sommerfrischler in nur 11 Minuten auf den Hausberg der Bozner. Die älteste der Bozner Bahnen ist die Kohlerer Seilbahn, mit der seit 1908 das auf 1.200 m Höhe gelegene Kohlern mit vielen Wanderwegen und kleinen Gasthöfen erreicht werden kann. Weiteres Highlight ist die Mendelbahn, die erste elektrisch betriebene Bahn Südtirols und bis heute die steilste und längste durchgehende Standseilbahn Europas.

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Wer es jedoch vorzieht, im Tal zu bleiben, für den gibt es auch hier eine erholsame Oase der Frische: Im Herzen der Stadt gelegenen Parkhotel Laurin kühlt man sich im hoteleigenen Pool ab, kostet von leichten, mediterranen Sommergerichten oder gönnt sich einen erfrischenden Cocktail in der Summer Lounge Bar. Auch einfach im Schatten tagträumen, unter jahrhundertealten Zedern im privaten 4.000 qm-großen Kunstpark des Grandhotels, bietet sich an einem heißen Bozner Sommertag an.

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Das Parkhotel Laurin

Das Parkhotel Laurin befindet sich in der Altstadt von Bozen, inmitten eines 4.000 qm großen, historisch gewachsenen Parks. Das Hotel der 4-Sterne-Superior-Kategorie wurde in den Jahren 1909/10 von der Familie Staffler erbaut und ist heute noch in Familienbesitz. Das Hotel verfügt neben seinen 100 Zimmern und Suiten auch über einen Konferenzbereich für bis zu 200 Personen. Die gleichnamige Bar ist Bozens beliebter gesellschaftlicher Treffpunkt und Schauplatz wöchentlicher Live-Konzerte. Das Restaurant Laurin wurde 2011 vom Gault Millau mit zwei Hauben ausgezeichnet, der 28jährige Küchenchef Manuel Astuto wurde dieses Jahr vom italienischen Fachverlag Il Sole 24 Ore zum „Aufstrebenden Talent 2013“ gekürt.

Das Parkhotel Laurin ist für seine rund 200 Werke umfassende private Kunstsammlung berühmt.

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www.laurin.it