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Rund um das Fenster

blackpaper.ch Bild 1-1Das bodentiefe Fenster – für mehr Freiheit in den eigenen vier Wänden

Während sie früher vor allem dazu dienten, Wind und Wetter effizient abzuhalten (und dies selbstverständlich auch heute noch tun), so haben Fenster sich mittlerweile zu echten Highlights der Häuserfronten entwickelt. Das liegt insbesondere daran, dass sie in der Vergangenheit stets sehr klein waren, um so eine ausreichende Dämmung zu gewährleisten – heute dagegen sorgen sowohl die modernen Dämmeigenschaften mit niedrigen U-Werten als auch ausgefeilte Technik dafür, dass Fenster immer großflächiger werden und häufiger als bodentiefe Version daherkommen. Ein wichtiges Attribut, das damit einhergeht, ist das Gefühl von Freiheit und Offenheit, das viele Hausbesitzer so erzielen möchten. Für die Nutzung der neuen Fenster sollten im Vorfeld jedoch einige grundlegende Aspekte geklärt sein, bevor es mit der Modernisierung oder dem Neubau losgeht. Unter anderem zählt dazu beispielsweise die optimale Nutzung von Licht und Wärme aber auch Einbruchschutz, Lüftung, der freie Blick nach draußen sowie eine gewisse Wahrung der Privatsphäre sollten im Vorfeld bedacht werden. Zudem können Nutzer zu weiteren nützlichen Anpassungen greifen und den Komfort durch verschiedene Aufteilungsvarianten, Fliegengitter und vieles mehr erhöhen.

Vorsprung durch Fortschritt

  • Blickdicht auf Knopfdruck

Für das gewisse Etwas an Privatsphäre eignen sich Scheiben, die auf Knopfdruck von blickdicht auf durchsichtig geschaltet werden können. Die moderne Technik wird durch eine zwischen zwei Scheiben befindliche Schicht aus Mikrokristallen ermöglicht, die auf elektronische Spannung reagiert und im Normalzustand undurchsichtig, bei Spannung jedoch  durchsichtig wird.

 

  • Dimmbares Glas

Hierbei wird das Glas in mehreren Schichten blau eingefärbt und reduziert auf diese Weise die Sonneneinstrahlung. Ebenso verringert dimmbares Glas auch das Blenden der Sonne, sodass weitere Maßnahmen zur Verschattung wie Gardinen oder Jalousien nicht mehr nötig sind.

 

  • Nano-Partikel gegen Schmutz

Um ein schnelles Verschmutzen von Glas zu verhindern, bietet sich der sogenannte Lotusblüten-Effekt an, der schon seit einigen Jahren Verwendung findet, beispielsweise im Automobil-Bereich. Die Fenster und der Rahmen der gewünschten Stellen werden dabei mit einer Beschichtung aus Nano-Partikeln ausgestattet, wodurch Wasser und Schmutz einfach abperlen. Etliche Reinigungen können so eingespart werden.

 

  • Integrierte Lüftungssysteme

Heutzutage verfügen einige Fenster bereits über integrierte Systeme, die mit Wettersensoren ausgestattet sind und so bei Regen oder Wind reagieren. Die Fenster schließen sich daraufhin ganz automatisch, um die Innenräume vor der Witterung zu schützen.

blackpaper.ch Bild 2Jalousien und Storen

Nicht nur als Dekoration haben sich Jalousien mittlerweile bewährt, sie bieten auch eine moderne und komfortable Art des Sonnenschutzes. Insbesondere die Alu-Jalousie gilt als beliebteste und damit auch meistverkaufte Variante, die blitzschnell zwischen sonnendurchfluteter Wohnung und völligem Schatten hin- und herwechseln kann. Nicht nur die Privatsphäre in Bad oder Schlafzimmer wird so gewährleistet, auch die Arbeit im Büro kann ganz ohne lästiges Blenden der Sonne erledigt werden. Dabei stehen Nutzern mittlerweile nahezu unzählige Varianten zur Auswahl, denn neben Aluminium setzen die Hersteller ebenso auf Holz, Kunststoff und weitere Alternativen.

Mittlerweile ist es so bei einigen Anbietern wie StorenOnline beispielsweise möglich, komplett selbst konfigurierte Storen zu erstellen, die nach Maß gefertigt werden können, ohne dass ein Mitarbeiter erst bei einem Termin vor Ort nach dem Rechten schauen muss. Für Nutzer lohnt sich das nicht nur zeitlich, auch bares Geld kann durch die so optimierten Arbeitsabläufe gespart werden. Hier kommt Interessenten auch der Onlinehandel an sich zugute, denn die Kundschaft profitiert von Kostensenkungen von bis zu 45% im Vergleich zu herkömmlichen Anbietern.

Deko – weniger ist mehr

Auch in Bezug auf weitere Dekorationsmöglichkeiten der Fenster bleibt es ähnlich wie bei den stilvollen Jalousien verhältnismäßig schlicht, denn für 2014 zeigt sich der Purismus in seiner ganzen Pracht. Dabei steht alles im Zeichen der Ruhe, denn der Purismus richtet sich gegen den Alltagstress, schafft mit dem Verzicht auf Überflüssiges Platz für Schönheit und stellt so die wirklich wichtigen Dinge in den Vordergrund. Die Einrichtung selbst erhält auf diese Weise außerdem mehr Raum und kommt so bestens zur Geltung. Hier wird die Wirkung vor allem durch aktuelle Farben, reduzierte Formen und ausgewählte Materialien erzeugt, als durch allzu viele unterschiedliche Einflüsse und verschiedene optische Reize. Insbesondere eignen sich dafür schlichte Farben der Natur, wobei diese mittlerweile immer häufiger mit Weiß oder einzelnen knalligen Farben kombiniert werden. Besonders schön machen sich dabei Plissees oder Flächenvorhänge, aber auch schlichte Rollos können den Stil gekonnt ergänzen.

Wer es hingegen doch lieber bunt und farbenfroh mag, der kann dieses Jahr aber auch zu vielfältig designten Gardinen und Vorhängen greifen, denn sie sorgen für Behaglichkeit und versprühen ihren ganz eigenen Charme. Während es lange Zeit sogar als unschick galt, die Fenster im Wohnzimmer mit Vorhängen oder Gardinen zu verhängen, so sind die Textilien heute mehr vertreten denn je. Dabei ist fast alles erlaubt, allerdings zeigen sich derzeit insbesondere engmaschig gewebte Baumwolle und Leinen in besonders schönen Trends, noch dazu schlucken die praktischen Stoffe außerdem Schall und Geräusche. Nicht weniger schön, wenn auch gänzlich anders, wird es aber auch mit Polyestergewebe, das lichtdurchlässig daherkommt und so für viel freundliche Helligkeit sorgt.

 

Abbildung 1: Commons.wikimedia.org © Grap (CC BY-SA 3.0)
Abbildung 2: Commons.wikimedia.org © Posh Living, LLC (CC BY-SA 2.0)