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Schön und Nachhaltig

dv1452041Sie sind warm, trocken, schick und mit Nachhaltigkeit hergestellt: Wenn Sie all diese Kriterien bei Ihren Winterstiefeln finden, haben Sie einen wahren Glücksgriff gemacht.

Das richtige Paar Stiefel für den kalten Winter zu finden, gestaltet sich für viele Frauen immer schwieriger. Das liegt allerdings nicht daran, dass sie keine schönen Modelle finden. Sind die Einkäuferinnen im Sommer noch flexibler was Qualität und Lebensdauer der Kleidung und Schuhe angeht, so werden sie im Winter umso strenger. Kein Wunder: Frieren und nass werden möchte keiner.

 

 

Ausschlusskriterium Nachhaltigkeit

Neben den Qualitätsmerkmalen, die Frauen gern bemängeln, tut sich ein weiteres Problem beim Kleidungs- und Schuhkauf auf: Die Nachhaltigkeit. Berichte über Kinderarbeit, unzureichende Sicherheitsmassnahmen in Herstellerfabriken und niedrigste Löhne trüben das schöne, glitzernde Image der Mode. Im Winter wird das den sozial bewussten Frauen immer deutlicher: Angorawolle, echtes Leder und Kaschmir zu Spottpreisen? Hier stimmt doch etwas nicht.

Das Positive an der Kritik: Die Hersteller müssen ihre Wege ändern. Reportagen, die die Liefer- und Fabrikationswege nachprüfen, zeigen in aller Deutlichkeit die Versäumnisse der Modeindustrie und machen sie für jedermann sichtbar. Der Wunsch der Verbraucher ist nicht länger eine dünne Stimme.

Positive Beispiele: Deerberg und LUSH

Dass es auch anders geht, zeigen nicht nur junge Unternehmen, sondern auch traditionsbewusste Modehersteller. Bequeme Damenschuhe z.B. unter www.deerberg.ch erfüllen nicht nur die Kriterien, dass sie warm, trocken und schick sind, sondern auch mit Nachhaltigkeit hergestellt wurden. Nachhaltigkeit heißt für den Deerberg Versand, die Umwelt, soziale und wirtschaftliche Gesichtspunkte zu überdenken und einen Weg zu gehen, der allen Ansprüchen gerecht wird.

Dass der Markt und auch die schweizer Kunden bereit für die Nachhaltigkeit sind, zeigt sich bei anderen Branchen wie der Kosmetik. LUSH Cosmetics hat mittlerweile zwölf Filialen in der Schweiz und gewann bereits 2009 auf der Basler Natur-Messe den Preis für den umweltfreundlichsten Aussteller. Die Marke setzt sich für einen umweltbewussten Umgang ein: Handarbeit, keine Tierversuche und immer mehr Bio-Produkte prägen das Image von LUSH. Die Marke versucht Verpackungsmüll zu vermeiden und geht den Weg der Rezyklierung. Dass die Strategie aufgeht, zeigt sich an den Umsatzzahlen von zirka 80 Millionen Pfund.

Für andere Mode-, Schuh- und Kosmetikhersteller wäre dieser Weg wünschenswert. Wenn die Verbraucher ihr Kaufverhalten entsprechend anpassen, ist dies auch keine utopische Zukunftsmusik.

Bild: © Digital Vision/Photodisc/Thinkstock