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Wohnstyle: Stilsicher in den eigenen vier Wänden

Die eigene Wohnung wird mehr und mehr zum Sinnbild des eigenen Geschmacks. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen ihrer eigenen Wohnung Individualität und Stilsicherheit verleihen wollen.

 

Moebeleinrichtung

Allerdings ist dies gar nicht so einfach, immerhin sind verschiedene Faktoren maßgeblich. So spielt in allererster Linie das vorhandene Budget eine zentrale Rolle oder auch der Geschmack der vorhandenen Mitbewohner. Viele fühlen sich aber auch unsicher in Bezug auf das, was eigentlich aktuell modern und gleichzeitig zeitlos ist, um nicht nach wenigen Saisons die Einrichtung und Gestaltung der Wohnung wieder ändern zu müssen. Werden allerdings ein paar Schritte bei den Überlegungen eingehalten, sollte ein individuelles und stilsicheres Wohnen möglich sein.

1.       Inspirieren lassen

Wer sich in jeder Hinsicht des Wohnens über die Möglichkeiten der Gestaltung unsicher ist, sollte sich in erster Instanz umfangreich informieren. Hierfür existieren zahlreiche Informationsquellen, die je nach Interesse alle vollständig ausgeschöpft werden können und für ein einzigartiges Ergebnis auch ausgenutzt werden sollten:

 

 * Zeitschriften: Fachmagazine eignen sich hervorragend als erste Informationsquelle, sie enthalten neben Tipps auch aktuelle Trends sowie ausreichend Bildmaterial. Allerdings werden in den Publikationen gern Designerstücke vorgestellt, die budgettechnisch mit hohen Kosten verbunden sind. Es ist ratsam, mehrere Zeitschriften durchzublättern, um aktuelle Trends besser erkennen zu können.*

* Kataloge: Eine klassische Variante, die weniger Tipps, dafür aber bezahlbare Inspirationsmöglichkeiten bieten, sind Möbelkataloge von Versandhäusern oder Möbelherstellern. Vorteile liegen in der Angebotsmenge sowie der sofortigen Preisübersicht. Allerdings kann gerade die Menge an Angeboten für erste Anregungen etwas überfordern und ein Selektieren erschweren.*

Onlinerecherche: Im Internet lassen sich natürlich etliche Informationen einholen. Auch hier bieten verschiedene Versandhäuser wie Quelle.ch ihr Sortiment übersichtlich an, oftmals auch mit Ratgebern. Des Weiteren können aber auch in Foren oder Onlinemagazinen recherchiert werden. Das Internet bietet allerdings ein umfangreiches Informationsangebot, so dass für eine optimale Selektion ein paar Einrichtungs-Ideen bereits vorhanden sein sollten.

Messen: Wer sich gerne persönlich beraten lassen möchte, kann auch Möbelmessen besuchen, die in verschiedenen Städten der Schweiz aber auch in Österreich oder Deutschland fast das ganze Jahr lang angeboten werden. Je nach Messe werden Mustereinrichtungen vorgestellt, die dem aktuellen Trend entsprechen und als Inspiration genutzt werden könnten. Nachteil ist sicherlich der finanzielle Aufwand, der durch Anfahrts- und Eintrittskosten entsteht.

Unabhängig von der Art der Informationsbeschaffung sollten stets die eigenen Vorlieben hinterfragt werden.

2.       Der Plan: Organisation ist alles

MoebelakzenteNach dem Inspirieren sollte ein Plan erstellt werden, indem beispielsweise eine Liste von all denjenigen Einrichtungsstücken erstellt wird, die in jedem Fall benötigt werden. Je nach Situation (soll komplett neu oder nur einige Räume neu eingerichtet werden) sind die Prioritäten zu setzen. Daneben ist die Zeichnung des Grundrisses von den neu zu gestaltenden Räumen hilfreich, um bildlich festzuhalten wie letztlich eingerichtet werden soll. Das hat mehrere Vorteile:

·         Die Vorstellung über die Einrichtung wird vereinfacht.

·         Es wird leichter festzustellen sein, welche Möbel dringend benötigt werden.

·         Fehlkäufe (z. B. zu breite Möbel) werden vermieden.

3.       Das Budget realistisch kalkulieren

Ein nicht zu unterschätzender Aspekt, ist die vorherige Festlegung des vorhandenen Budgets. Zudem ist es ratsam, eine Grenze an Kosten zu setzen, die auch dem wirklich vorhandenen Geld entspricht. Das heißt, es sollte, wenn möglich, nicht in Erwägung gezogen werden, Möbel in Raten abbezahlen zu wollen. Diese Variante ist lediglich eine Option, wenn regelmäßige Einkünfte die Bezahlung der Raten sicherstellen können. Zunächst sollte der Großteil des Budgets auf die priorisierten Einrichtungsstücke oder auch auf Farbe oder Tapete aufgeteilt werden. Dabei sollte recht schnell deutlich werden, in welchem Umfang die Wohnung mit dem Budget gestaltbar ist. Denn je nachdem wie viel Geld nach der Aufteilung übrig bleibt, können Dekorartikel oder andere Einrichtungsstücke eingeplant werden.

4.       Mitbewohner nicht vergessen

Egal, ob es sich bei den Mitbewohnern um Familie, den Partner, Kinder, Freunde oder Untermieter handelt, in jedem Fall sollten Meinungen und Vorlieben der anderen Personen eingeholt werden, damit auch diese sich in der neuen Einrichtung ausreichend wohlfühlen. Im schlimmsten Fall können ansonsten Konfliktpotenziale entstehen, die einem friedlichen Zusammenleben eher entgegen wirken. Im Grunde bedeutet das bei unterschiedlichen Meinungen bezüglich des Wohnungsstils Kompromisse einzugehen. Das wiederum setzt voraus, dass ausreichend gemeinsam recherchiert, diskutiert und geplant wird.

5.       Highlights setzen

Auch bei einem kleinen Budget lässt sich durch einfache, individuelle Ideen ein eigener Stil festmachen, der zudem den aktuellen Trends entspricht. Dazu können folgende verschiedene Möglichkeiten gehören:

Idee

beachten

Ein besonderes Möbelstück

Integration in sonst dezente Einrichtung.

Wand-Tattoo

Weniger ist mehr, farblich und im Stil passend.

Außergewöhnliche Wandfarbe

Nur eine Wand, keine zu dunkle Farbe bei kleinen Räumen.

Mehrere Farben

Kombinierbarkeit im Vorfeld unbedingt testen.

Bildquelle:

Bild 1: Pixabay.com © AWFG_Berlin

Bild 2: Pixabay.com © geralt

Bild 3: commons.wikimedia.org ©Richard Huber (CC BY-SA 3.0)