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„Zum Gschupftn Ferdl“ – Wien

Bildschirmfoto 2014-05-02 um 08.43.48Fünf, die antreten, um das Heurigenkonzept zu modernisieren: Mit Nick Pöschl, Stefan Csizar und Parvin Razavi starten Moritz Piffl-Percevic und Mike Lanner nun den „Zum Gschupftn Ferdl“.

Richtig lang ist es nie ruhig um die Marketingprofis Moritz Piffl-Percevic und Mike Lanner. Unter dem Namen Gebrüder Stitch machten sie zunächst maßgeschneiderte Jeans in Wien salonfähig, brachten bei Mehlspeisen in der Vollpension Jung und Alt an einen Tisch, um nun ab 30. April mit drei weiteren Partnern mit dem „Zum Gschupftn Ferdl“ das „Heurigenkonzept zu entstauben“.

„Der Wiener Heurige ist ein wenig in die Jahre gekommen“, erklären die beiden (die das Konzept des Ferdls entwarfen), „er ist fast schon museal, junge Kundschaft steht dort nicht gerade an der Tagesordnung“. Gemeinsam mit Unternehmer Nick Pöschl, Wirt Stefan Csizar und Köchin Parvin Razavi läutet das Duo daher den „Heurigen 2.0“ ein, mitten in „Bobostan“ (dem sechsten Bezirk entlang der Mariahilfer Straße) fanden sie dafür den perfekten Standort. Unter der Ägide von Designer Sebastian Rahs entstand ein „Cyberwursttempel im Pixellook“. Der Künstler Filius de Lacroix steuerte dafür die Zirbenstube aus Papier bei, das Entertainment Labor Mediaapparat kreierte die mit Visuals bespielte Schankanlage.

Die heurigentypische Glasvitrine füllte das Team mit österreichischen Bio-Speisen -„a gutes Hartwürstl, Speck, Käse, a gscheites Brot und super Aufstriche“- jeden Abend kredenzt der Ferdl außerdem „Schupfkrapfen“ mit Fleisch, Blunze oder vegetarisch. Sonntags serviert Köchin Parvin Razavi Bio-Grillhennen.

Weil zur Gemütlichkeit auch Musik (und speziell das Wiener Lied) gehört, installierte man einen Wurlitzer und lässt junge Musiker auftreten. An den ersten Samstagen finden „Gehversuche“ mit 5/8erl in Ehren, den Gebrüdern Marx und Violetta Parisini statt.

Zum Gschupftn Ferdl

Windmühlgasse 20
1060 Wien

+43 650 5719965