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„Black Cat Bone“ ....haben sich in die Starkstromleitung eingeklinkt!

Bildschirmfoto 2016-04-26 um 11.43.59Rock ist Gegenwelt. Rock muss provozieren, drei raue Kerle werden auf der Bühne stehen und die müssen mal ganz unten gewesen sein, die kommen von draussen und haben dort schaufelweise Dreck gefressen…

So dachte ich, als ich in das Live Debütalbum von „Black Cat Bone“ reinhörte und ja, die tun gerade das, was es braucht um wirklich zu rocken: Sie spielen um ihr Leben.

Menic der Sänger und Gitarrist von dem Trio hat sich eine Rhythmsection geholt, wo er härtere Saiten aufziehen, wo er seinen Hypnotic Garage Blues machen kann. In Jams schufen er, Emre Aydin am Bass und Matthias Schüpbach an den Drums, knallige Hooks, treibende Grooves und triefender Swamp, wo Menic den Blues, seine Story’s zum Vergessen drüber röhrt.

Mit einem Eimer voll von diesem schönen Lärmzeug sind sie dann ab ins Studio und trafen dort zu ihrer Freude auf einen engagierten Produzenten (Olifr Maurmann / Startrack). Miteinander hoben sie den originalen Black Cat Bone Sound aus dem Taufbecken. Live haben sie ihr Material dort im Studio eingespielt und genau diesen Sound werden sie uns von der Bühne an die Fresse schmettern.

Die Band setzt genau dort an, wo „The Black Key’s“ nach einigen hervorragenden Alben leider die falsche Abzweigung erwischt haben.

„Black Cat Bone“ haben sich ganz klar in die Starkstromleitung eingeklinkt!