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Louise and The Pins

Das junge Ding mit Bienenstockfrisur, knallroten Lippen und dieser rauen, fürs Alter fast schon beneidenswerter klugen Stimme ist gerade recht im Kommen – Grund genug sie vorzustellen.

 

Bei uns -noch- nicht bekannt, hält England die Luft an wenn Louise Hull das Mikro in die  Hand nimmt, einen Schluck Luft schnappt und einen verlegenen Blick ins Publikum schweifen lässt bevor sie ohne Vorwarnung die Herzen der Hörer zum beben bringt. Die niedliche Frau stammt aus Yorkshire, ja wir kennen es – die Kaiser Chiefs kommen aus dem selben nördlichen Wikingerkaff Englands und ja, es hielt sie nicht viel dort und sie zog mit süssen 20 nach London, the Big City.

Als Tochter eines Architekten und einer Tänzerin, verbrachte sie ihre jungen Jahre mit dem hören verkratzter Blues Platten. Es gefiel. Und gerade deswegen weil es Blues war, lebte sie ihn aus, spielte an jeder Ecke Londons, tourte alleine durch die USA und unterstützte Solokünstler verschiedener Grössen. Sie liess keine Möglichkeit aus, kein Mikro unberührt und keine Bühne kalt – ihre Stimme hat sie sic redlich verdient. Zurück in London suchte sie ihre Band und wurde fündig – Liebeslieder, Vintage Kleider nannten sie ihren gemeinsamen Nenner. Louis and The Pins wurden geboren man siehts noch heute, die vier haben einiges gemeinsam. Überzeigt von ihrem Können, sorgte Liam Watson (White Stripes) selbst dafür, das das Quartett ihre erste EP in den Londoner Toerag Studios aufnehmen konnten.

Ein wenig Rockabilly, vielleicht einen Löffel Land und viel Liebe, so könnte man die Girls und den Bienenstock bezeichnen – Louise die lieber einen guten Single Malt, alte Schwarzweissfilme und Biografien geniesst statt von Party zu Party pendeln hats eben drauf. Hört selbst:

 

Melancholy, released am 5. September 2011
-auf Myspace zu hören- myspace.com/louiseandthepins

und das ältere, Beauty Strange: