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Die neuen Frühlingstrends

beitragsbildDie Modetrends kommen diese Saison im Dutzend daher. Die Vorschläge der Designer driften weiter denn je auseinander. Vorbei sind die Zeiten einer einheitlichen Modelinie. Erlaubt ist was gefällt und lässt Spielraum für die eigene Individualität und Persönlichkeit.Die Auswahl ist gross und es hat für jeden Geschmack etwas dabei.

Nichtsdestotrotz fallen beim genaueren Hinschauen ein paar gemeinsame Modeideen auf:

Frischer Wind aus Asien
Das Land der aufgehenden Sonne hat viele Designer dazu inspiriert, Kimono ähnliche Kleider zu kreieren. Und wieder war es einmal Miuccia Prada, die den ersten Asien-Trendstein ins Rollen brachte. Viele Labels folgen dem Trend und präsentieren japanisch inspirierte Kleider mit wunderschönen Falttechniken die an Origami erinnern.

Stylingtipp: Wer noch etwas zögert, wählt ein Veste im Kimonostil und kombiniert dazu eine unifarbene Röhrenjeans, während die Mutigeren sich für ein gewickeltes Kleid im trendigen Asia Print entscheiden.

Gladiatorensandalen
Immer höher winden sich die Riemen der neuen Sommerschuhe um die weiblichen Beine. Toptrend der Saison: Kniehohe Römersandalen. Wer sich gerne Fussfesseln anlegen lässt, trägt diesen Sommerschuh, der gerne ein Stiefel geworden wäre, zu Godet-Jupes, Jeans Shorts, oder auch zu einem legèren langen Kleid.

Stylingtipp:  Achtung, diese Schuhe verkürzen optisch das Bein. Kleinere und festere Frauen wählen daher lieber die Light-Variante (höchstens Fussknöchel hoch) der Römersandalen.

Zwischen Mini und Maxi
Nein, noch ist es nicht Zeit, die knielangen Kleider und Jupes aus dem Kleiderschrank auszurangieren. Gerade diese Saison beweisen uns die Modeschöpfer, dass sie von der US-Fernsehserie „Mad Men“ inspiriert wurden und bringen die Midilänge wieder zurück in unsere Schränke. Mehr denn je spielt sich die neue Sinnlichkeit leicht unterhalb des Knies ab.

Stylingtipp: Ob als Bleistiftjupe, ausgestellt oder voluminös, kreiere daraus einen entspannten Look um den sakralen Sekretärinnen-Effekt zu umgehen.

Neo-Grunge
Philipp Lim, Dries van Noten oder auch Acne lassen ihre Models im Neon-Grunge-Look über den Catwalk defilieren. Sportlich, easy und leicht destroyed, das sind die Zutaten für diesen Trend. Man denke an Curt Cobain und Marc Jacobs, der diesen Trend zum ersten Mal in den 90er Jahren präsentierte. Ein subtiler Clash von Schottenkaros, T-Shirts mit aufgedruckten Slogans und Brogues an den Füssen. Eine Ästhetik, die Protest ausstrahlt und doch ein durchdachtes Styling erfordert.

Stylingtipp: Feingefühl beim Styling ist unerlässlich. So funktioniert‘s: Offen getragenes Karohemd mit Slogan-T-Shirt darunter zu einer Boyfriend-Shorts im destroyed Look. Dazu kniehohe Gladiatorensandalen.

Metallic-Farben
Looks mit futuristischem Effekt durch metallisch schillernde Farben. Die glänzenden Stoffe  in den schönsten Regenbogenfarben werden für Trenchcoats wie etwa bei Burberry Prorsum oder für schwingende Blumenröcke bei Dior eingesetzt und ziehen durch ihre Brillanz alle Blicke auf sich.

Stylingtipp: Ob als metallisch irisierendes Accessoire, Kleid oder Hose, tagsüber ein perfektes Stilmittel um aus Casual ein Casual-Chic Outfit zu zaubern.

Smoking Girl
Hedi Slimane‘s Ankunft bei Yes Saint Laurent hat eine neue Welle geschlagen, die von vielen Designer aufgenommen wurde. Die Neuinterpretation des Smokings. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Der Klassiker aus dem Jahre 1966 kommt in den verschiedensten Ausführungen daher und zeigt auch mal ganz schön viel Haut. Der Smoking gehört mit Sicherheit zum absoluten Must-have.

Stylingtipp: Es muss nicht schwarz sein. Wähle eine Trendfarbe wie Khaki, Weiss oder Bordeaux und definiere deinen persönlichen Smoking-Code. Wähle den Klassiker als Kleid, als Overall oder als Anzug mit ärmelloser Veste.

Patchwork
Eine Akkumulation von Farben und Mustermix, die Patchwork-Silhouette der neuen Saison vertreibt jeden Trübsinn und bekräftigt nochmals den bereits im Winter sich neu angekündigte Trend der Opulenz. Mehr ist mehr und dies wird im Patchwork-Trend bis zum Exzess zelebriert.

Stylingtipp: Von einem Totallook ist abzusehen, ratsamer ist ein schüchterner Flirt mit dem Pachtwork. So gelingt‘s und sieht cool aus: mit Basics und Unifarben kombinieren.

Die neue Mitte
Die neue Saison feiert ein neues Dékolleté. Den Blick auf eine unverhüllte Taille gewährten Designer wie Marc Jacobs, Alexander Wang oder Jason Wu. Während die einen den aus den 90er Jahren wieder aufgegriffene Trend als knappes Bustier unter  einem Blazer zeigen, so zeigen andere cropped Bombshell Tops mit mädchenhaftem Tellerrock.

Stylingtipp: Wer kein Teenager mehr ist, sollte diesen Trend unbedingt auf sehr subtile Weise angehen. Empfehlenswert ist zu einem kurzen Top auf jeden Fall eine hochgeschnittene Hose oder hochtaillierter Rock.

Neonfarben
Schon letzte Saison haben uns die Neonfarben als bunte Farbakzente durch die warme Jahreszeit begleitet. Diesen Frühling setzen die Designer noch einen drauf und präsentieren uns die fröhlich leuchtenden Töne im Total Look. Einige Designer gingen sogar so weit und haben sich auch bei der Abendgarderobe von den Knallfarben inspirieren lassen.

Stylingtipp: Eine gewisse Bräune ist Pflicht. Blasse Hauttypen halten sich zurück und ergänzen ihr Frühlingsoutfit mit neonfarbenen Accessoires. Wer den Trend jetzt schon umsetzen will, wählt ein Mohairpullover im Post-it gelb.