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Ein aussergewöhnliches Perlencollier…

Eigentlich war dieses einzigartige und außergewöhnliche Südssee-Perlenset auf dem Weg an eine Auktion in New York. Dass es nun als eines von weltweit nur vier ähnlichen Sets bei Beyer bewundert werden kann, ist den guten Kontakten des Hauses zu verdanken.

So ein Schmuckstück war wie geschaffen für die auserlesene Kundschaft von Juwelier Beyer, denn alles daran ist besonders: Ganze 12 Jahre dauerte es, bis die 23 Perlen für das Collier zusammengestellt waren.

Der Perlendurchmesser ist zwischen 18 und 21 mm und er zählt zum Maximum, was die Natur erschaffen kann. Die naturbelassene, weiß Farbe mit dem zarten Silberton entfaltet durch die perfekte Oberfläche einen Chamäleon-Effekt: Die Perle passt sich jedem Hauttyp an und verschmilzt zu einem anmutigen Gesamtbild mit ihrer Trägerin. Vom Schweizerischen Gemmologischen Institut SSEF erhielt das Set neben der offiziellen Zertifizierung die Prädikate außergewöhnlich, einzigartig und wertvoll.

Die Perle – Schmuckstück mit Tiefe 

Schon vor 7000 Jahren waren Perlen hoch begehrt und hatten einen tiefen Symbolcharakter. Je nach Kultur steht die kleine samtige Kugel für Reichtum, Glück, Weisheit, Würde, Jungfräulichkeit oder Kinderreichtum. Gemahlen und als Pulver verwendet wurde die Perle bis ins 19. Jahrhundert als Heilmittel verehrt – sie soll zudem sogar aphrodisierend wirken.

Was mit so viel Mythos umgeben ist, hat seinen Ursprung im Wasser – und zwar in der Muschel. Früher glaubte man, dass ein Sandkorn, das in eine Muschel eindringt, der Auslöser zur Bildung einer Perle ist. Heute geht man unter anderem davon aus, dass durch Parasiten verursachte Schäden die Bildung von Epithelzellen anregen, die wiederum der Auslöser für Zystenwachstum im tieferen Gewebe der Muschel sind. Calciumcarbonat, woraus auch die Schale besteht, lagert sich in der Folge dort ab: die Perle entsteht. Durch ihr schichtartiges Wachstum sind Perlen sehr bruchresistent und widerstandsfähig. Die Farbe ist abhängig von der Art der Perlmuschel, ihrem Lebensraum und der Wassertemperatur. Sie reicht von Weiß über Gelb, Rosa bis Grau.

Wie erkenne ich die perfekte Perle? 

Das Angebot an Perlen wird immer grösser, ihre Variationen sind vielfältig wie noch nie. Umso wichtiger ist es, Qualität zu erkennen. Fünf Kriterien helfen dabei:

1. Der Lüster 

Je tiefer man in eine Perle «hineinsieht», umso dicker ist die Perlmuttschicht, umso höher die Qualität. Minderwertige Perlen werden in zwei, drei Jahren «blind».

2. Die Form 

Eine makellos runde Perle ist das Mass aller Dinge.

3. Die Grösse 

Süsswasserperlen sind im Verhältnis zu ihrem Erscheinungsbild sehr preiswert. Die wertvolleren Akoya- und Südseeperlen werden immer teurer, weil die Erwärmung der Meere die Zucht erschwert.

4. Die Reinheit 

Als ideal gilt eine ausgeglichene, fehlerfreie Oberfläche: Poren, Auswüchse und strukturelle Unebenheiten schmälern den Wert.

5. Die Farbe 

Bewegt man die Perle im Licht, schimmert das Farbenspiel, der sogenannte «Orient». Je intensiver und vielfältiger er das tut, umso wertvoller die Perle. Nun gilt es nur noch, für ein Collier gleich große, gleich farbige, gleich reine Perlen zu finden. Dies nennt man dann eine perfekte Sortierung.

Ein ganz aussergewöhnliches Unikat kann nun bei BEYER bewundert werden….