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Finalisten des H&M Design Award 2014

H&M freut sich, die acht Finalisten für den H&M Design Award 2014 bekannt geben zu können. Jeder von ihnen wurde von Designhochschulen auf der ganzen Welt als einesder vielversprechendsten Talente ihrer Generation ausgewählt. Die Finalisten haben jeweils €5’000 gewonnen und werden nun ihre Arbeiten einer Grand Jury vorstellen, die den Gesamtgewinner bestimmt.

 

H_M-logo_red_CMYK copyDer Gewinner erhält ein Preisgeld in Höhe von €50’000 und die Möglichkeit, seine Gewinnerkollektion am 28. Januar auf der Stockholmer Mercedes-Benz Fashion Week zu präsentieren und Teile der Kollektion zuentwickeln, die dann diesen Herbst in ausgewählten H&M-Stores angeboten werden. Der diesjährigen Grand Jury gehören an: der Designer Erdem, die Schauspielerin Michelle Dockery, die Stilexpertin Michelle Harper, Executive Fashion Editor der britischen Vogue Serena Hood, Senior Fashion Editor der Vogue Italien Sara Maino, sowie H&Ms Creative Head of Design Ann-Sofie Johansson und H&Ms Creative Advisor Margareta van den Bosch. „Ich bin völlig begeistert von den Finalisten für den H&M Design Award 2014. Jeder verfügt über eine eigene ganz besondere Kreativität, erstaunliche technische Fähigkeiten und die Vision, die Mode voranzubringen. Ich bin gespannt, wer gewinnen wird!“, sagt Ann-Sofie Johansson, H&Ms Creative Head of Design.

H&M Award 2014 Finalisten

DIE FINALISTEN
EDDY ANEMIAN – Der 24-jährige Eddy kommt aus Saint Chamond in Frankreich und studiert zurzeit an der Kunstakademie La Cambre in Brüssel. Für den H&M Design Award präsentierte er seine Abschlusskollektion des 4. Studienjahres, die von Tilda Swinton in dem Film I Am Love und vom französischen Maler Ingres inspiriert ist.

CAMILLA BLASE WOODMAN – Camilla, 26, wurde im britischen Bristol geboren und studierte Strickdesign am Royal College of Art in London. Ihre Kollektion bezieht ihre Inspiration von der dystopischen Zukunftsvision aus dem Film von 1988 They Live (Sie leben!), die sie in grafische Metallic-Strickmodelle umsetzt und mit flauschigen, von weissem Rauschen inspirierten Maschen kombiniert.

JIA HUA – Die in China geborene Jia, 25, studierte im MFA-Studiengang an der Parsons in New York. Jias Kollektion ist inspiriert von Künstlern wie Dan Flavin, Mickalene Thomas und Caroline Larsen. Sie kombiniert traditionelle Handwerkstechniken mit moderner Sportswear und bringt dabei verschiedene Arten von Materialien zusammen, wie Chiffon mit sportivem Mesh.

DEVON HALFNIGHT LEFLUFY – Der ursprünglich aus dem kanadischen Vancouver stammende 29-jährige Devon hat gerade seinen Master-Abschluss an der Royal Academy in Antwerpen gemacht. Seine Luxus-Streetwear für Herren wurde bereits von Stores wie Opening Ceremony und RA ins Sortiment aufgenommen.
XIAO LI – Die 26-jährige Xiao Li kommt aus China und studierte für ihren MA am Royal College of Art in London. Ihr Interesse gilt den Kleidungsstücken der Zukunft, für die sie Silikon in Strickware integriert und damit innovative Materialien erschafft. Sie fertigt auch Abgüsse ihrer Gestricke an und taucht echte Strickstoffe in Silikon, bevor dieses trocknet. Immer hat sie dabei die Tragbarkeit im Blick.

LINA MICHAL – Die 25-jährige Lina wurde in Göteborg, Schweden, geboren und hat kürzlich ihr Studium am Beckmans College of Design in Stockholm abgeschlossen. Ihre Kollektionen sind von der Natur inspiriert und übernehmen dekorative Elemente von schwedischen Traditionen wie Mittsommer und Kronbräuten, wobei sie sich organischer Formen und Oberflächenmanipulation bedient.

SOPHIE SÄLEKARI – Die 22-jährige Sophie wurde in Helsinki geboren und studierte dort an der Aalto University School of Art, Design and Architecture. In ihrer von russischer Folklore inspirierten Kollektion, die sie für den H&M Design Award vorstellte, erkundete sie Farbe, Muster und Textur sowie Möglichkeiten, Stoffe auf ganz überraschende Weise zu verwenden.

HENRIETTE TILANUS – Henriette, 23, wurde in Nijmegen in den Niederlanden geboren und machte ihren Abschluss am ArtEZ Institute of the Arts in Arnhem. Henriettes Kollektion trägt den Titel „Let The Dust Settle In“, inspiriert vom exzentrischen Stil Edith Sitwells, und verwendet Textilexperimente wie Stickerei auf Plastik und abstrakte Blumenkreationen aus gefundenen Materialien.