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Goldzauber aus Papua Neuguinea Gisa Golpira mit Bildern von Peter Kallwitz

DSC_0233Das Leben der jungen deutschen Schmuckdesignerin Gisa Golpira aus Düsseldorf begann im südamerikanischen Urwald. Als Kind von Goldgräber-Eltern ist das heutige Model sehr schnell zu eigenen, einzigartigen Schmuckunikaten inspiriert worden.   „World Citizen“, „Traveler“ und „Indian Summer“ sind einige der Namen, der goldglänzenden Ringe und Anhänger. Abenteuerlich und kosmopolitisch erinnern sie an Szenarien aus fernen Ländern, und entführen die Trägerin auf eine Weltreise. Peter Kallwitz herzlichen Dank für das Bildmaterial.

 

Die  30-jährige Designerin Gisa Golpira hat ein abenteuerliches DSC_0249Leben gelebt. Ihre Eltern suchen heute im Dschungel von Papua Neuguinea nach den goldenen Schätzen, während Gisa in Europa modelt. Doch die große Leidenschaft ihrer Eltern infiziert sie und sie beginnt 2013 ihren Traum zu leben: aus den Goldnuggetfunden ihrer Eltern besondere Schmuckstücke zu entwerfen.

DSC_0150Gisa legt vor allem auf eine faire und nachhaltige Produktionsweise Wert. Ihre Eltern gewinnen die Goldnuggets in Papua Neuguinea, ohne Umwelt oder Eingeborenen auszubeuten. Diese Lebensweise führt Gisa fort. Produziert wird dann in Deutschland. Ihre Schmuckstücke leben vor allem von den einzigartigen Strukturen der Goldnuggets. Naturbelassenes Gold steht im Vordergrund.

Die Kollektion verbindet grobe und raue Strukturen mit filigraner Handwerkskunst- natürlich und edel zugleich. Gisa will aber nicht nur Schmuck verkaufen, sie will überzeugen, mit Natürlichkeit und Nachhaltigkeit. Das gilt nicht nur für die Herstellungsbedingungen des Schmucks. DSC_0107

Ihr Schmuck ist zeitlos und folgt keinem kurzlebigen Trend. Und Individualität und Qualität haben auch ihren Preis.  Die Ringe z.B. kosten zwischen 390 und 1600 Euro und sind derzeit nur in ihrem brandneuen Onlineshop erhältlich. Die Exklusivität der Schmucklinie ist ihr sehr wichtig. Was die Golpira-Schmuckstücke aber wirklich wertvoll macht, ist die Philosophie, die dahinter steckt – Fair Trade statt schnellem Geld. Es sollten viel mehr Designer solchen Idealen folgen.