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Stimmiger Kleidungsstil Die wichtigsten Grundlagen für einen stimmigen Kleidungsstil

blackpaper.ch Abbildung 1Geht es um Mode, so spalten sich bekanntlich die Gemüter, denn was für den einen modern und angesagt sein mag, das empfindet der andere vielleicht schon als völlig übertrieben und overdressed. Glücklicherweise gibt es in der Modewelt jedoch einige grundlegende Regeln und Richtlinien, nach denen nahezu jeder bekannte Designer sich richtet und die auch bei Fashionfans daheim in der Regel gut ankommen. Denn mit ihnen wird vor allem verhindert, dass sich beissende Farben und Muster gewählt oder schlecht sitzende Kleidungsstücke getragen werden, unansehnliche „Modesünden“ werden also vermieden.

Die wohl wichtigsten Tipps, die es dabei einzuhalten gilt, sind folgende:

  • Die wichtigsten Kleiderstücke: Die sogenannten Basics sind die Kleidungsstücke, die im Grunde niemals aus der Mode kommen und sich darüber hinaus auch ideal kombinieren lassen. Sie bilden demnach also die Grundlage eines jeden Looks, sollten dementsprechend aber auch relativ schnörkellos und einfach ausfallen. Zu ihnen gehören beispielsweise die klassische schwarze Stoffhose sowie eine gut sitzende Jeans, letztere am besten mit einer leichten, gleichmässigen Waschung und einem geraden Schnitt. Absolute Klassiker sind des weiteren Shirts, Longsleeves und Pullover, wobei es hier stets ein paar Varianten in verschiedenen schlichten Farben ohne weiteren Aufdruck geben sollte. Sowohl Modelle mit O- als auch V-Ausschnitt sollten ebenfalls vorhanden sein und lassen sich jeweils sehr gut zu Rock oder Hose kombinieren. Neben einem klassischen Bleistiftrock, am besten knielang und in schwarz oder dunkelblau, ist ausserdem die schlichte weisse Bluse ein Musthave, gleiches gilt auch für den Blazer. Dabei muss der Look nicht automatisch nur für das Business geeignet sein, denn entsprechend kombiniert kann sich durchaus auch ein lässiger Freizeitlook ergeben.

 

  • Basisfarben herausfinden, Basistöne sind beispielsweise: Der eigene Stil wird allerdings nicht nur durch stimmige Kleidungsstücke bestimmt, mindestens genauso wichtig sind auch Farben und Muster, die erst in der richtigen Kombination passend wirken, wie folgender Artikel beschreibt. Grundsätzlich gilt, dass eine funktionierende Basisgarderobe etwa zwei bis drei neutrale Töne benötigt, dazu kommen des Weiteren nochmals ein bis drei Akzentfarben. Diese gewählten Töne sollten in jedem Fall den eigenen Farbtyp unterstreichen, zum Kleidungsstil passen und sich auch für eben jene Anlässe eignen, die am häufigsten besucht werden. Um herauszufinden, um welche Farben es sich dabei eignet, bietet sich mitunter durchaus auch eine Investition in eine professionelle Farbberatung an, denn so werden nicht nur eine bestimmte Farbe, sondern auch die vorteilhaftesten Abstufungen und Kombinationen gefunden. Ganz allgemein eignen sich als Basisfarben aber vor allem neutrale Töne, da diese sich am besten mit nahezu allen anderen Farben kombinieren lassen.

 

  • Schwarz
  • Weiss
  • Grau, Taupe, Greige
  • Dunkle Blautöne
  • Braun- und Beigetöne
  • Nude, Ecru, Elfenbein, Naturweiss
  • Farbliche Akzente setzen: Während Basisfarben also die Grundlage bilden, so sorgen die passenden Akzente für den letzten Schliff. Für die richtigen Töne werden aus der gesamten Skala des eigenen Farbtyps ein bis drei Töne herausgesucht, die sich sowohl für Kleidung als auch Accessoires immer wieder anbieten. Ob hell oder dunkel, kräftig oder eher pastellig ist dabei im Grunde egal, im Idealfall sollte jedoch für jeden Anlass etwas Passendes dabei sein. So bietet sich für berufliche Situationen beispielsweise meist etwas Dunkleres, Gedämpftes an, während kräftigere Farbnuancen besser zu Freizeit-Aktivitäten passen. Sehr vorteilhaft ist es ausserdem, wenn die neutralen Basisfarben und sämtliche Akzentfarben untereinander kombinierbar sind – denn in diesem Fall eignen sich unter anderem auch gemusterte Stoffe zum Tragen. Wer übrigens zu zwei starken Akzentfarben greift , der kann ebenfalls einen gelungenen Look umsetzen. In einem solchen Fall ist vom sogenannten Colour Blocking die Rede. Was genau diesen Trend wiederum auszeichnet und wie er sich am besten umsetzen lässt.

 

  • Die richtige Grösse und Form: Für einen stimmigen Look ist auch der Sitz der Kleidung entscheidend. Dementsprechend wichtig ist es also, dass beim Einkaufen die richtige Grösse gekauft wird, Groessenganz egal, ob es sich nun um Hose, Pullover oder Shirt handelt – einfach zuzugreifen, nur damit wenigstens irgendetwas gekauft wurde, ist hingegen weniger sinnvoll und sorgt im Nachhinein meist für Frust. Sinnvoll ist diesbezüglich erst das Mass-Nehmen,  denn auf diesen Werten basieren die Konfektionsgrössen der verschiedenen Anbieter. Die wichtigsten Massangaben sind der Brustumfang, die Taillenweite, der Hüftumfang und die Beinlänge, welche sich mit einem einfachen Massband und wenn möglich ein wenig Hilfe von Freund oder Freundin ganz einfach nehmen lassen. Die so zustande kommenden Zentimeterangaben lassen sich dann mithilfe einer Grössentabelle in exakt die Grösse umrechnen, nach der bei einem Kleidungsstück gesucht werden sollte. Aber Vorsicht, hierbei handelt es sich keineswegs um ein einheitliches System, stattdessen unterscheiden sich Konfektionsgrössen meist nicht nur von Land zu Land, sondern auch von Hersteller zu Hersteller – wer also von vornherein gut vorbereitet sein will, der sollte sich entsprechend informieren. Auch beim Onlineshoppen sollte auf diese Grössenunterschiede durchaus Rücksicht genommen werden. Shops wie Street-One halten beispielsweise zu genau diesem Zweck ebenfalls eine Online-Grössentabelle bereit, ebenso sollten Interessenten sich aber auch nach Richtwerten bezüglich der Jeans- und Hosengrössen umschauen. Gerade Passformen sind dabei sehr wichtig und sorgen unter anderem dafür, dass die Silhouette betont wird, ein lässiger Look entsteht oder Problemzonen optimal kaschiert werden.

 

  • Accessoires und besondere Hingucke: Während ein Look durch Basics eine gute und solide Grundlage erhält, so sind es jedoch meist die Accessoires, die ihn wirklich aus der Masse hervorstechen lassen und zu etwas Besonderem machen. Dazu zählen einerseits sicherlich die Schuhe, wobei ein einfaches Paar struempfegeschlossener Pumps auf jeden Fall zur Hand sein sollte – denn diese passen eigentlich zu jedem Outfit. Offene Sandalen und Stiefel sollten allerdings ebenfalls einen festen Platz im Kleiderschrank haben. Ein weiteres absolutes Musthave ist ausserdem die Handtasche, wobei ein schwarzes oder braunes Modell eigentlich immer geht. Weitere Standard-Accessoires sind ausserdem einige einfache, aber auch ein paar ausgefallene Strumpfhosen, Sonnenbrillen und natürlich eine hochwertige Armbanduhr. Geht es um Ketten, Ringe oder Ohrringe, so heisst es Augen offenhalten und immer einmal wieder die neuesten Trends begutachten. Denn solange die Accessoires nicht überhand nehmen und das Outfit damit insgesamt zu wild wirken lassen, ist hier fast alles erlaubt und sogar erwünscht.

Abbildung 1: pixabay.com © jarmoluk (CC0 1.0)
Abbildung 2: © Street-One
Abbildung 3: pixabay.com © jarmoluk (CC0 1.0)