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alles andere als Après Ski in Laax

Laax, der Skiresort, lebt mit und für den Freestyle – dies beweisen sie zurzeit mit dem Bau der ersten Indoor Base in Europa dieser Art. Ein gigantischer 1’300m2 Spielplatz für Gross und Klein. Das Nonplusultra für alle Freestyle Liebhaber.

Ob ihr euch mit Snowboard/Ski über den Big Air in die gigantische Schnitzelgrube wirft (natürlich auf einem künstlichen Schneeteppich, versteht sich), oder ob ihr in der Skate Ramp/Bowle eine Runde dreht, den Spass und Adrenalin habt ihr auf sicher. Die neu erlernten Tricks in der Halle könnt ihr dann gleich auf dem Berg im Snowpark in Realität umsetzen. Die Superpipe wartet nur darauf gerockt zu werden. Wer es lieber hart mag, kann sich auch über Rails schmeissen oder über die grossen Kickers im Plaunpark katapultieren. Auch für Beginner warten easy Jip-Lines. Eine Pause gönnt man sich dann im Cafe No Name (unbedingt einen Espresso trinken) gleich am Crap Sogn Gion und holt sich die nötige Power für eine weitere Freestyle Action oder eine nette Backcountry Line im Tiefschnee. Die 220 Pistenkilometer von Flims/Laax/Falera bieten abwechslungsreiches Terrain für alle Niveaus.

Ein vielseitiges Angebot biete die Gastronomie auf dem Berg, wie auch im Tal. Sei es in einem rustikalen Ambiente in der Alpenrose Stragles Polenta vom offenen Feuer zu essen oder den asiatischen Köchen im Nooba Laax Talstation zu zusehen, für jeden Gaumen wird etwas geboten. Zum „z’Nacht“ muss man sicher einmal im Da Nus in Flims gespiesen haben. Die gediegene Nostalgie in dem kleinen Bündernstübli wird perfekt abgerundet mit einheimischen Spezialitäten wie Capuns oder Maluns. Wer es etwas internationaler bevorzugt, gönnt sich entweder Fajitas im Casa Mexicana oder fernöstliches Flavour im Little China, beides in Flims. In der Toprate steht auch das Cavigilli. Es verzaubert, mit einem gekonnt Mix aus Altbau und modernem Interio. Die Grundlage der Küche sind regionale, frische und saisonale Produkte, welche in einer offenen Küche zubereitet werden. Wer mehr auf Gourmet abfährt, sollte einen Halt im Mulania im Rocksresort machen oder sich von der kreativen, italienisch angehauchten Küche vom Straussennest in Laax verführen lassen.
Für Cafékenner muss der Weg sicher einmal ins Cafe Flims in der Snowboard Fahrschule führen oder in Laax ins Piazza, wo unwiderstehliche Muffins auf einen warten. Auch die raffiniert Innenarchitektur kann dort nicht übersehen werden, ein gute Kombination aus Möbeln des 20. Jahrhunderts und amerikanischem Touch.
Urbaner wird es im Living Ruhm in Flims. Die Lage ist etwas versteckt, die schönsten Schätze sind aber oft die Verborgensten. Am Kaminfeuer chillen, R&B im Hintergrund und einfach mit Freunden quatschen und Tee schlürfen. Allgemein ist die Après-Ski Sause à la Ischgel&Co in Flims/Laax/Falera in anderem Stil anzutreffen.

Das Tanzbein schwingt man im Riders Palace, wo Big Names wie Mando Diao die Bühne betreten oder einfach Newcomer Djs die Turntables rocken. Wo man sich anschliessend gleich im multimedialen Designhotel aufs Ohr hauen kann. Das Nightlife in Flims fokussiert sich auf die Arena mit Club oder Bar (wo man drinnen noch rauchen kann, Graubünden hat schon seit längerem Rauchverbot). Das darüber liegende Hotel Arena Lodge for Riders punktet mit dem einmaligen Konzept der Brand Design Zimmer. Wo individuelle gestaltet Zimmer von Brands wie zum Beispiel Quiksilver, Eleven, Vans oder Atreebutes das gewisse Etwas verleihen. Nicht verkneifen darf man sich einen Blick ins Gummi Love Zimmer, das erste Präventionszimmer unter dem Motto „gibs mir… sicher“ erschafft eine inspirierende Spielwiese. War nicht so ein dickes Portemonnaie mit sich trägt ist super aufgehoben im Deluxe Backpackers Capricorn, wo Locals und Touristen gemeinsam günstig Bier trinken können.

Das neu erbaute architektonische Rockresort verwandelt die alte, kühle Talstation Laax in ein charmantes „Mountain Village“. Kubische Würfel aus Valser Quarzit gebaut, liegen geschickt platziert nebeneinander und verleihen einen einzigartigen Alpen Lifestyle. Die Apartments entzücken mit einer klaren Formensprache und warmer Eiche. Im Boarderworld Shop findet der Snowboarder was das Herz begehrt, Amalgan bietet Fashion und Art im Freeski Bereich, wer was mieten möchte wird im Free beglückt und wer mehr auf einzigartige und extravagante Streetwearlabels steht, sollte die GARAGE unter die Lupe nehmen.


Auch Flims hat shooping-technisch was zu bieten! Im Local Snowboard Shop genannt „Chopp“ wie das portugiesische Bier können independent Brands wie Hakuin, Atreebutes, Insight, Clast, Nikita oder grosse Namen wie Nitro, Nike Snowboarding, Volcom und Vans ergattert werden. Auch das Schweizerlabel Alprausch ist mit einem Flagshipstore im Flimserdorfkern präsent.

Wer nach einem anstrengenden Skitag ausspannen will oder das Wetter zum grausen und verkriechen drängt, besucht die Wellness Oase im Waldhaus Flims Mountain Resort & Spa (Gault-Millau Auszeichnung) oder entflieht im Hotel Adula Spa La Mira in die Bündner Schwitzstube und lässt die Schweissperlen rollen.

Sogar ein Hauch Kultur verleiht das Gelbe Haus, Flims. Die aktuelle Ausstellung „Gaumenfreuden“ schweift ab in die Gaumen- und Gourmetfacetten aus zwei Jahrhunderten. Der Luxus des Geniessens steht im Vordergrund. Das kulinarische Puzzle zeigt spezielle limitierte Weine mit Etiketten von Künstlern, historische Kochbücher, Tischdekorationen und Designgeschichte von Geschirr. Raffiniert installiert ist die Ausstellung durch Gasser, Derungs Architekten. Junge Kreative findet man auch in Flims. Frisch auf dem Markt ist Hakuin, individuelle Streetwear, die Enthusiasmus versprüht. Auch Handmade Snowboards aus der Schweiz stehen in ihrem Sortiment und mit im Boot ein gleichnamiger Verlag. Check the website! „Mopertei“ ist romanisch und heisst „nur für dich“. Mit viel Liebe werden am eigenen Siebdruckkarussell die selbst entworfenen Designs gedruckt. Zurzeit steht die Illustration/Kunst im Fokus.