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Die royalen Zeiten in Lausanne sind offiziell eröffnet

bildschirmfoto-2016-10-12-um-11-40-31Wenn Bastian Baker greifnah vor dir steht und du gar nicht mehr aufhören kannst, zu essen. Ja dann, dann warst du beim „Grand Opening“ des Hotel Royal Savoy in Lausanne dabei.

Ende September war es soweit. Genau 110 Jahre nach seiner ersten Eröffnung 1906 wurde das Hotel Royal Savoy in Lausanne offiziell an die Gäste übergeben. Mit dabei unter anderem Vertreter der Eigentümerin des Hotels, der Katara Hospitality, wie seine Exzellenz Scheich Nawaf Bin Jassim Bin Jabor Al-Thani, Chairman of the Board of Directors, seine Exzellenz Hamad Abdulla Al-Mulla, Board Member und Chief Executive Officer, der Generaldirektor des Hotels, Alain Kropf, sowie der Sänger Bastian Baker – und natürlich 600 geladene Gäste.

 

Für Lausanne selber ist die Wiedereröffnung eine echte Freude. Denn über viele Jahrzehnte hatte der imposante Bau in der Innenstadt bekannte Persönlichkeiten aus der ganzen Welt beherbergt – für viele lokale Einwohner galt das Royal fast als zweites Zuhause. Und nach einem Blick hinter die Kulissen ist klar, dass es auch jetzt wieder das Zeug hat, zu einem attraktiven Ort für die Globetrotter dieser Welt zu werden und ein „Home away from Home“ für die Einheimischen. Rund 100 Millionen Franken wurden in 196 Zimmer und Suiten gesteckt. Dazu kommen das Restaurant mit 120 Plätzen, die Orangerie mit 100 Plätzen, die „Sky Lounge“-Dachterrasse, auf der 60 Personen Platz haben sowie ein 1500 qm grosser Wellness- und ein 1200 qm umfassender Konferenzbereich.

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Die Eröffnung selber war eine angenehme Party mit viel Essen. Die Idee, in allen gastronomischen Räumen jeweils eine andere Food-Welt aufzubauen, war dabei auf jeden Fall eine gute Wahl. Wobei man jedoch sagen muss, dass die Wein- und Käsestände im – wie das Haus selber sagt – grössten Ballsaal in Lausanne fast ein wenig verloren wirkten. Besonders heiss waren die Gäste jedoch auf die „Marina“ in der La Brasserie du Royal. Hier wurden edler Balik-Lachs, Sushi und Austern gereicht. Den Veuve Clicquot Champagner natürlich nicht vergessend. Und auch die Candy Bar wurde im wahrsten Sinne des Wortes verschlungen, so dass man quasi schon gezwungen war, am kommenden Morgen vor der Abreise noch eine Runde im neuen Fitnessraum einzulegen.

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Gegen 21 Uhr spielte übrigens noch der Lausanner Star Bastian Baker auf und besonders das jüngere, weibliche Publikum konnte dem smarten Sänger gar nicht nah genug kommen. Da aber auch er es sich nicht nehmen liess, noch von den kulinarischen Genüssen zu kosten, kamen einige auf ihre Kosten mit ihm Zeit auf und neben der Bühne zu verbringen.

 

Kosten soll ein Zimmer nun offiziell um die 350 Franken, was im Vergleich mit anderen Häusern sicher ein fairer Deal ist. Denn die fünfsternigen Mitbewerber in der Stadt liegen darüber. So möchte das Lausanne Palace & Spa mehr als 400 Franken und das Beau-Rivage Palace will sogar über 500 Franken für eine Nacht im Doppelzimmer. Das Konzept könnte daher aufgehen, die Eröffnung hat zumindest schon einmal gut funktioniert.