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Hong Kong

HKG Hong Kong AdvertisingDas dreckige Flittchen Asiens, Metropole mit der höchsten Bevölkerungsdichte und der niedrigsten Kriminalitätsrate der Welt. Und dies ist nur einer von vielen Gegensätzen, die in der chinesischen Megacity aufeinander treffen.

In der chinesischen In-City sind nicht nur die Billigfabriken 24h in Bewegung – auch das Flittchen selbst, Orte die man in einer Millionenstadt niemals vermuten würde. Um sich auch in die Mentalität und die Lebensweise der Einwohner einfühlen zu können, darf man keinesfalls nur die 0815-Sehenswürdigkeiten abklappern. Beim Eintauchen in die chinesische Welt darf man nämlich nicht nur der Peking-Ente nachrennen, sondern sollte auch den berühmten „Bubble Tea“ kosten und die Mini-Malls erkunden. Wir nehmen euch auf eine Reise quer durch die Big-City mit und zeigen, was man auf keinen Fall verpassen sollte.

Citybeast
So etwas verrücktes gibt es auf der Welt kein zweites Mal: eine Millionenstadt an einer Stelle, an der dafür kein Platz ist. Damit ist auch schon der Kern von Hongkongs Faszination benannt: Hochhausdschungel! Nicht nur im Geschäftszentrum (wie in allen anderen Wolkenkratzermetropolen), sondern durchgehend – mit wenigen Ausnahmen.

Eingezwängt zwischen Berg und Wasser und nochmal Bergen und wieder Wasser, auf den Hängen thronend, auf künstlichen dem  Meer abgerungenen Flächen aufgestellt, erschlossen mit Stadtauftobahnen, die auf Stelzen die Strasse darunter verdüstern, dann wieder mit Tunneln die Berge durchbohrt und die Sunde unterfahren, abrupte Wechsel, von einem Meter zum anderen, zwischen Wohntürmen und subtropischen Urwald, in dem bunt glitzernde Riesenschmetterlinge flattern, Giftschlangen drohen und Affen turnen. Überspitzt gesagt: Hongkong hat keine Sehenswürdigkeiten – es ist selbst eine. Ausser dem Stadtbild selbst steht noch eine zweite Sehenswürdigkeit ganz oben an: Hongkong ist eine kulinarische Genussmetropole, durch alle Preisklassen und Küchen unserer Welt!

Viele, die Hongkong aus der Zeit kennen, als es noch britische Kronkolonie war, fragen sich: Ist vom britischen Charakter etwas aus den Neunzigern übrig geblieben. Tatsache: Englisch ist nach wie vor neben Chinesisch bzw. Kantonesisch Amtssprache, die Autos fahren auf der linken Strassenseite und die Queen’s Road, Prince Edward Road usw. bekamen auch keinen neues Namen verpasst. Hongkong ist allenfalls noch internationaler geworden, abzulesen an der Restaurant- und Kneipenlandschaft beispielweise.

Shopping
Hong Kong ist das Shoppingparadies schlecht hin und lässt nicht nur die Frauenherzen höher schlagen. Auf den kilometerlangen Einkaufsmeilen findet man von ausserordentlich speziellen Esswaren bis hin zu den angesagten Designerkleidern so ziemlich alles, was es mit Geld und Augenaufschlägen zu kaufen gibt.

Minimalls
Die Mini-Malls haben in Hong Kong in den letzten Jahren ihr grosses Comeback gefeiert. Unter Mini-Malls versteht man ein Gebäude, in dem sich ganz viele kleine Geschäfte befinden – Kleine Shoppingtempel. Diese sind oftmals etwa gleich gross wie eine öffentliche Toilette und man kann sich darin auf jeden Fall nicht verlaufen. In den unteren Geschossen finden sich meist die teueren Geschäfte. Je höher sich der Shop befindet, desto unbekannter ist er. Alle Fashion-Heros sollten die Mini-Malls in Causeway Bay auf jeden Fall aufsuchen – dort starten die Designer von Morgen ihre Karriere und zeigen die Trends der Zukunft.

Futureshopping
Der Temple Street Night Market gehört zu den Dingen, die jeder Tourist in Hong Kong gesehen haben muss. Zu kaufen gibt es haufenweise Souvenirs, Kleider, Schmuck und haufenweise Action-Figuren – Handeln ist hier ein absolutes Muss. In der Mitte des Marktes können sich die Mutigen von Wahrsagern die Zukunft vorhersehen lassen oder sich von einem Naturheilkundigen ein paar Gesundheitstipps geben lassen. Besuchen sollte man den Markt am besten zwischen 19 und 22 Uhr.

Wenn der kleine Hunger kommt
Wer einen Magen besitzt, der überaus viel verträgt, der wird in Hong Kong so einiges an exotischen Lebensmitteln kosten können. In der Stadt findet man Restaurants aus aller Welt und man könnte sich wohl tagelang nur mit Essen beschäftigen. Natürlich gibt es aber auch hier ganz gewöhnliche und aussergewöhnliche Lokale. Und die normalen können wir ja wirklich auch zu Hause besuchen…

Bubbletea
Vor 10 Jahren war die Stadt übersäht mit Bubble Tea Shops. Heute findet man leider nicht mehr sehr viele davon oder nur noch in Form von Verkaufsständen. Der Tee ist wohl am ehesten vergleichbar mit einem Milchshake. Der Name „Bubble Tea“ kommt davon, weil sich im Getränk gummibärähnliche Kügelchen aus Tapiokamehl befinden, welche mit Zucker oder Sirup gekocht werden. Das Merkmal des Tees ist der dicke Strohalm, damit man die Kügelchen auch hochziehen kann. Einen Bubble Tea zu
kosten ist in Hong Kong ein absolutes Muss.

Freshmarketeating
Wer sich richtig in den Lebensstil von Hong Kong einleben möchte, sollte dem Java Road Cooked Food Centre zum Abendessen einen Besuch abstatten. Das preiswerte und gute Essen sowie die einzigartige Stimmung machen den Markt zu einem spannenden Erlebnis. Es fühlt sich an, als würde man draussen am Meer in einem gemütlichen Markt-Restaurant essen. Demzufolge hat man dort natürlich auch eine grosse Auswahl an Menus mit Meeresfrüchten und Fischen jeder Art. Ein grosser Vorteil im Sommer bietet die Klimaanlage im Center.

Nice to know
Es ist kaum zu glauben, dass diese pulsierende und dynamische Mega-Stadt einst ein winziges Fischerdorf war. Heute ist Hong Kong ein blühende Metropole mit mehr als 6.9 Millionen Einwohnern und bietet viele spektakuläre Attraktionen und Sehenswürdigkeiten. Durch die kompakte Grösse sind alle Sehenswürdigkeiten schnell erreichbar und Unzählige Unternehmungen auf Hong Kong Island, in Kowloon, in den New Territories und auf den vorgelagerten Inseln erwarten den Besucher.

Pferderennen
Jeden Mittwochabend suchen viele Leute der Stadt die Pferderennbahn im Happy Valley auf. Der Eintritt kostet HKD 10 und ist gleichzeitig auch der Mindesteinsatz beim Wetten. So verzockt man sein Geld in Las Vegas in den Casinos und in Hong Kong auf der Pferderennbahn. Wer also schon lange einmal Geld los werden wollte und Pferde nicht nur mit Kräuterbutter mag, sollte sich ein solches Rennen auf keinen Fall entgehen lassen.
Happy Valley, Hong Kong

Duftender Hafen
Wenn man in China ist, sollte man dem Hafen in Hong Kong einen Besuch abstatten. Dieser ist nicht nur der wichtigste Hafen in ganz China – sogar die Stadt Hong Kong wurde nach ihm benannt. Hong Kong heisst nämlich nichts anderes als „duftender Hafen“. Ob es dort noch nach etwas anderem riecht als nach frisch gefangenem Fisch und anderem Meeresgetier muss aber schon jeder selbst herausfinden.

Tattoo ink
Obwohl Tattoos in Hong Kong noch lange nicht so berühmt sind wie bei uns und oftmals mit der untersten Einkommensgruppe in Verbindung gebracht wird, verstehen die wenigen Tätowierer ihr Handwerk äusserst gut. In Wanchai, einem Gebiet von Hong Kong befindet sich das Studio von Ricky, der von sich selbst behauptet, der älteste Tätowierer Hong Kongs zu sein. Zu ihm kommen Kunden aus der ganzen Welt und er sorgt garantiert für ein einzigartiges Ferien-Souvenier.

Repulse Bay
Der Repulse Bay ist der „Hausstrand“ Hong Kongs. Ganz alleine ist man dort aus diesem Grund nie, da es am Wochenende schon einmal etwa 200‘000 Besucher ans Wasser zieht. Doppelstöckige Liegestühle wurden aber leider auch in China noch nicht erfunden, weshalb man auch mal um seinen Platz kämpfen muss. Am Strand findet man nebst vielen Leuten auch spannende Bauwerke. So wurde dort ein Luxusappartmenthaus mit einem riesigen Loch in der Mitte gebaut – Feng Shui halt…Aber trotzdem gut für coole Schnappschüsse.

Stanley Island
Stanley lädt ebenfalls zum Verweilen ein. Der kleine Ort befindet sich auf einer Halbinsel im Süden von Hong Kong. Bekannt ist die Gegend vor allem wegen dem grossen Textilmarkt auf dem man das ein oder andere Schnäppchen machen kann. In den zahlreichen Bars und Restaurants direkt an der Strandpromenade kann man sich nach der Schnäppchenjagd dann gemütlich den Magen füllen oder mal ein wenig Reisschnaps kosten.

Nightlife
Selbstverständlich hat Chinas Metropole auch in der Nacht einiges zu bieten. Für die Faschingsliebhaber unter uns gibt es jeden Abend unzählige Themenpartys mit haufenweise verkleideten Leuten. Ausserdem kann man einem der vielen 24 Stunden Restaurants einen Besuch abstatten oder in einer gemütlichen Lounge das Erlebte Revue passieren lassen und sich auf den nächsten Tag vorbereiten. In Hong Kong gibt es in Sachen Nightlife wohl nichts, was es nicht gibt.

Halo Lounge
Mit der Inneneinrichtung eines japanischen Künstlers und den unterschiedlich gestalteten Räumen lässt das HALO moderne Kunst mit einem Hauch Antike verschmelzen. In den grossen Ledersesseln fühlt man sich gleich wohl und wie zu Hause vor dem Fernseher. Der Billard Raum nebenan lädt ein, erste Kontakte mit Einwohnern oder vielleicht sogar mit einem Promi zu knüpfen. Denn wenn sich die Lounge freitags und samstags in einen Club mit Uptempo-Beats verwandelt, trifft man dort auch die ein oder andere chinesische Berühmtheit an.